Ein Reader für alle Fälle – Unsere Erfahrung mit dem inkBOOK Prime HD

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm auch die Tage, an dem wir unsere Lieblingsleseecke an die frische Luft, in den Garten oder auf den Balkon verlegen. Mit einem eReader, der nicht spiegelt, macht das Lesen in diesen Fällen noch viel mehr Spaß!

Bücher immer und überall lesen

Skoobe ist eine Lese-App, die es Dir ermöglicht, mit nur wenigen Klicks und Wischs eine ganze Bibliothek aus Deiner Handtasche (oder auch Jacken- respektive Hosentasche) zu zaubern. Du kannst auf der Parkbank, in der U-Bahn oder auf den Malediven ganz bequem aus über 300 000 Romanen, Sachbüchern und Ratgebern Deine Lieblingslektüre heraussuchen und diese immer und überall lesen. Und zwar auf dem Gerät, das Du sowieso immer dabei hast, nämlich auf Deinem Handy. Aus diesem Grund wurde Skoobe zunächst für Smartphones und später auch für Tablets optimiert. Aber so praktisch diese Multifunktionsgeräte auch sind, für einige Vielleser bieten sie aufgrund der spiegelnden Displays (oder auch, weil man auf dem Handy ständig von Facebook, Instagram oder Twitter abgelenkt wird) einfach nicht das optimale Leseerlebnis.

Skoobe auf einem eReader nutzen

Tja, leichter gesagt als getan. Viele von den Skoobe-Nutzern wünschen sich ja schon lange, dass die Skoobe-App für den tolino freigegeben wird. Denn diesen haben viele schon zu Hause und er verbindet sie mit dem Onlineshop der Lieblingsbuchhandlung. Auch wir wünschen uns sehr, dass Skoobe und tolino früher oder später zum unzertrennlichen Dreamteam werden und geben alles dafür, dies möglich zu machen. Um die Zeit bis dahin zu nutzen, und auch für die Kunden, die sich für sogenannte „freie“ eReader, die den Zugriff auf verschiedene Plattformen ermöglichen, interessieren, haben wir uns nach Alternativen umgesehen.

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Das inkBOOK Prime HD

Ziel war es einen eReader zu finden, auf dem sich Skoobe relativ einfach installieren lässt und der auch in der Performance gute Punkte erzielt. Da das inkBOOK auf einem „offenen Androidsystem“ basiert, bist Du völlig frei, ob Du Bücher über Skoobe, eine andere Lese-App (gibt es so etwas überhaupt?) oder gekaufte eBooks direkt im inkBOOK-eigenen Lesemodus liest. Du kannst also eBooks, die Du beim Buchhändler Deines Vertrauens erstanden hast, ebenfalls auf dem inkBOOK lesen. Diese Bücher kannst Du Dir entweder aus dem Browser laden oder an Deine eigene inkBOOK-Mail-Adresse schicken.

One fits all, sozusagen!

Auspacken, anmachen, einstellen, loslesen

Um das InkBook einzustellen, musst Du nur wenige Minuten Deiner wertvollen Lesezeit investieren. Das Gerät ist bei Ankunft schon etwa zur Hälfte aufgeladen, theoretisch kann man nach dem Einschalten also direkt losschmökern, wenn man es ganz eilig hat.

Der Konfigurationsassistent führt Dich Schritt für Schritt zu Deinen Lieblingsbüchern: Wenn Du das Gerät eingeschaltet hast - der Knopf dafür befindet sich übrigens auf der Rückseite des eReaders -, öffnet sich ganz automatisch der Set-up-Wizard und fragt Dich nach Deiner bevorzugten Nutzersprache und nach Deinem WLAN-Passwort. Danach möchte das Gerät erstmal das neuste Update ziehen, was wir ihm natürlich gerne gestatten. In diesem Update ist nämlich auch der schicke Skoobe-Screensaver enthalten.

Alles auf dem neuesten Stand? Dann starte die automatische Konfiguration. Das dauert etwa 3 bis 5 Minuten. And that’s all the magic!

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Wenn Du das Systemupdate zugelassen hast, sollte Skoobe bereits vorinstalliert in der Mitte der Fußleiste erscheinen. Du kannst die App also ganz bequem auf der Startseite öffnen und Dich wie gewohnt einloggen. Achte darauf, dass Du Deine übliche E-Mail-Adresse eingibst und auf „einloggen“ drückst. Und schwupps öffnet sich relativ zügig die Entdecken-Seite der Skoobe-App und Du bist mittendrin.

Was liest Du als Nächstes?

Meine Erfahrungen im Lesealltag

Lesen bei Tag

Den Strandtest habe ich bereits auf dem Balkon (Südseite, pralle Sonneneinstrahlung von 10:00 bis 16:30 Uhr) simuliert. Sowohl im Liegen als auch im Sitzen ärgern mich keine querfliegenden Sonnenstrahlen und ich kann stundenlang in mein Buch eintauchen. Wichtiger Tipp für Fortgeschrittene: Stell Dir einen Wecker, der Dich daran erinnert, mit Sonnencreme nachzurüsten. Denn der eReader scheint in der Sonne nicht so schnell zu überhitzen wie das Tablet und braucht weniger häufig Sonnenpausen.

… und bei Nacht

In der aktuellen Version ist es leider noch nicht möglich, Skoobe im Dark Mode zu verwenden, aber Du kannst die Helligkeit und Farbwärme über die Geräteeinstellung (Sonnensymbol neben der Akku-Anzeige) anpassen. Durch das entspiegelte Display fehlt mir persönlich der dunkle Hintergrund aber gar nicht, denn diesen verwende ich hauptsächlich, um meinen nicht-lesenden Bettnachbarn nicht bei seiner Traumreise zu stören. Das inkBOOK-Display leuchtet aber weniger hell und bisher haben mich noch keine Klagen, weder schnarchend, grunzend noch grummelnd, erreicht.

Hände frei!

Wenn Du auch gerne im Liegen liest oder hin und wieder freie Hände beim Lesen brauchst, z.B. um den Cappuccino umzurühren, den Schoko-Osterhasen zu entblättern oder den Stubentiger zu streicheln, dann lege ich Dir sehr ans Herz, in eine der Yoga-Hüllen des Anbieters zu investieren. Diese kann man nämlich prima zur Buchstütze umfunktionieren.

Genug Saft für ein langes Lesewochenende

Bezüglich der Akkulaufzeit würde ich sagen, dass das inkBOOK im Dauerbetrieb auf jeden Fall ein langes Lesewochenende durchsteht. Wer im normalen Maß liest, der kommt sicherlich auch ein paar Wochen mit einer Akkuladung durch. Aber wer liest in der aktuellen Situation schon im normalen Maß?

Büchersuche und WLAN

Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich, dass sich der eReader relativ bald aus dem WLAN abmeldet. Wenn Du neue Bücher auf dem inkBOOK suchen möchtest, musst Du Dich regelmäßig wieder ins WLAN einwählen. Da es aufgrund der Schwarz-weiß-Darstellung aber eh wenig Spaß macht, die Buchlisten durchzusehen, leihe ich meine Lektüre auf meinem Smartphone oder Tablet aus und wechsle erst zum Lesen auf den eReader.

Fast fanTASTisch

Einen Punkt muss ich dem Gerät allerdings aufgrund seiner Tasten abziehen. Die Blättertasten reagieren manchmal sehr langsam, manchmal auch gar nicht. Oder auch so langsam, dass ich schon vergessen habe, dass ich sie betätigt habe. Ich benutze deshalb mittlerweile lieber die Touch-Funktion. Auf diese Weise bekommt der eReader auch ganz natürlich ein paar Schokoflecken ab. Genauso wie meine Lieblingsbücher.

Der Nachfolger ist da!

Kaufen kannst Du dieses Gerät akutell leider nicht mehr. Aber es gibt bereits einen Nachfolger: Das inkBOOK Calypso, das auch wir seit Kurzem testen. Dieses kannst Du beim Internetriesen, ausgewählten Saturn- und Mediamärkten oder aber auch direkt beim Hersteller erwerben. Nur hier ist die Skoobe-App direkt schon vorinstalliert.

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Hast Du auch schon Erfahrungen mit dem inkBOOK oder einem anderen eReader gemacht? Wir sind gespannt auf Dein Feedback und freuen uns über Nachrichten an feedback@skoobe.de, Facebook oder Instagram.

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