Von der schwierigen Kunst, treu zu sein

Warum wir betrügen, was wir lieben

Victor Chu

Partnerschaft & Sexualität

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Beschreibung zu „Von der schwierigen Kunst, treu zu sein“

Können wir überhaupt treu sein? Von der neuen Sehnsucht nach Verbindlichkeit

Woher kommt es, dass so viele Menschen ihren Partner wirklich lieben und gerne treu sein möchten, ihn aber trotzdem betrügen? Was treibt uns in den Seitensprung? Treu zu sein ist eine schwierige Kunst – aber eine, die immer mehr Paare wieder lernen wollen.

Treue ist die Eigenschaft, die sich die meisten Menschen von ihrem Partner wünschen. Gleichzeitig ist etwa die Hälfte der Befragten einer großen Stern-Umfrage schon einmal fremdgegangen. Offenbar besteht eine große Diskrepanz zwischen dem Wunsch nach Beständigkeit und Verlässlichkeit einerseits und dem Bedürfnis nach Freiheit und Abenteuer andererseits. Dazu kommt, dass die meisten Menschen ihren Partner tatsächlich lieben und ihm treu sein möchten – sie ihn aber trotzdem betrügen.
Den Gründen dieses scheinbaren Widerspruchs geht dieses Buch nach. Es trägt aber auch einer Entwicklung Rechnung, die sich darin zeigt, dass sich viele Menschen wieder auf eher traditionelle Werte und Tugenden besinnen. Neben der Klärung der Ursachen für Untreue – und der Darstellung ihrer Formen – zeigt dieses Buch deshalb mit vielen Beispielen aus der Praxis, wie wir wieder mehr Treue und Verbindlichkeit in unseren Liebesbeziehungen entwickeln können. Wenn es trotzdem zu einem Seitensprung gekommen ist, muss das nicht das Ende der Beziehung bedeuten: Schafft ein Paar es, aus dem Treuebruch zu lernen und sich ehrlich mit sich und dem Partner auseinanderzusetzen, wird es möglich, auf einer neuen Ebene zueinander zu finden und gemeinsam zu wachsen.


Verlag:

Kösel-Verlag

Veröffentlicht:

2009

Druckseiten:

ca. 175

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


1 Kommentar zu „Von der schwierigen Kunst, treu zu sein“

Buecherzwerg – 23.06.2020
Ein Erklärungsversuch. Und zwar ein richtig guter. Zumindest für jemanden, der mit der Situation konfrontiert ist und sich wirklich damit auseinandersetzen will. Ein Buch, welches einen zwingt, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, um nach seinem eigenen Anteil an der Situation zu fragen, ohne die Schuld für das Fremdgehen bei sich selbst zu suchen. Ohne moralisierende Ausführungen, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Schuldzuweisungen, aber mit viel Übernahme von Verantwortung für seinen eigenen Anteil. Wenig praktische Beispiele, aber dafür sind die theoretischen Ausführungen sehr verständlich und hilfreich. Der Schreibstil ist wider Erwarten sehr flüssig, so dass sich das Buch trotz der schwierigen Problematik leicht und schnell lesen lässt. Hilft sicher nicht bei der Entscheidung, ob der untreue Partner bei der Ehefrau bleiben oder doch zur Geliebten gehen  sollte, aber zeigt auf jeden Fall auf, wie die Situation für alle Beteiligten zur positiven Weiterentwicklung genutzt werden kann.

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