Nur Deutschland kann den Euro retten

Der letzte Akt beginnt

Heiner Flassbeck Costas Lapavitsas

Wirtschaft

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Beschreibung zu „Nur Deutschland kann den Euro retten“

Nur Deutschland kann die Eurozone retten, weil nur über Lohnerhöhungen hier die Lücke in der Wettbewerbsfähigkeit geschlossen werden kann, ohne Europa noch tiefer in Depression und Deflation zu treiben. Begreift Deutschland nicht, dass es sich selbst ändern muss, ist das Schicksal des gemeinsamen Geldes besiegelt.
Deutschland kommt seit einigen Jahren in Europa eine enorme Macht zu. Eine Macht, die vor allem durch Lohnsenkungen im eigenen Land erkauft wurde und die letztlich zu der großen Krise des Euro führte, die auch heute nicht überwunden ist. Sparpolitik und Lohnkürzungen, die den Schuldnerländern vom Gläubigerland Deutschland aufgezwungen wurde, haben in ganz Südeuropa und insbesondere in Griechenland eine große Rezession ausgelöst und die Idee eines gemeinsamen "europäischen Projekts" ausgelöscht. Angesichts des deutschen Widerstandes gegen jede Änderung des Kurses sowie der nationalistischen Gefahren, die diese Haltung in vielen europäischen Ländern provoziert, dürfen die Warnungen von Flassbeck und Lapavitsas nicht ignoriert werden.

Über Heiner Flassbeck

Heiner Flassbeck arbeitet seit 2000 bei der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) in Genf, seit August 2003 ist er dort Direktor der "Division on Globalization and Development Strategies". 1980-1986 Arbeit im Bundesministerium für Wirtschaft in Bonn. 1986-1998 Abteilungsleiter Konjunktur im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. 1998-1999 Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen unter Oskar Lafontaine. Im März 2005 wurde er zum Honorarprofessor an der Universität Hamburg ernannt.

Friederike Spiecker hat nach ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Uni Konstanz (1986-1991) in der Konjunkturabteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin gearbeitet. Seit 1998 verbindet sie die Erziehung von drei Kindern mit publizistischer Tätigkeit zu den Bereichen Konjunkturpolitik, Makroökonomie und Arbeitsmarkt.

Volker Meinhardt ist Dr. Wirtschaftswissenschaftler (Dipl. Vw, Dipl. Kfm). , wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIW bis 2005, Lehrtätigkeit Evangelische Hochschule Berlin ( 1989 bis 2011), Clark University, Worchester,(Mass, USA) 2001/2002. Arbeitsschwerpunkte: Finanzierung der Sozialpolitik, Alterssicherung, Grundsicherung.

Dr. Dieter Vesper war bis 2007 im DIW verantwortlich für Grundsatzfragen der Finanzpolitik. In den letzten Jahren arbeitete er freiberuflich, Arbeitsschwerpunkte waren Fragen der Staatsverschuldung und Stabilisierungspolitik, die Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, der Finanzausgleich sowie der Öffentliche Dienst.


Verlag:

Westend Verlag GmbH

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 119

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


2 Kommentare zu „Nur Deutschland kann den Euro retten“

Zaylia – 21.03.2015
Endlich mal kein Neoliberaler!!! Gut geschriebenes Buch.

Was hier aufgeführt wird ist bereits bei den Verantwortlichen angekommen, aber nicht bei den Entscheidern. Denn letztlich wird alles nur durchgeführt um den vermögenden ihr Kapital zu sichern und zu bereichern. Wen schert es, wenn Millionen dabei auf der Strecke bleiben und nicht wissen, wie sie den Tag überlebenden sollen. Wer mehr über diese Zusammenhänge wissen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Die Autoren setzten allerdings die Bekanntheit einiger Fachtermini voraus. Wer es leichter möchte siehe in der ARD Mediathek den Bericht zu diesem Thema der vom RBB ausgestrahlt wurde.

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