Erklär mir Italien!

Wie kann man ein Land lieben, das einen zur Verzweiflung treibt?

Giovanni di Lorenzo Roberto Saviano

SPIEGEL Bestseller Land & Leute

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Beschreibung zu „Erklär mir Italien!“

Italien – ein Land zwischen Wunder und Wahnsinn

Sehnsuchtsort der Deutschen, Sorgenkind Europas: Wie kann ein Land bloß so schön und doch so verdorben sein? Zwei Männer, die Italien eng verbunden sind, versuchen im Gespräch dieses Rätsel zu ergründen: Roberto Saviano, der nicht nur die Machenschaften der Mafia durchleuchtet, sondern sich auch als herausragender Interpret der italienischen Politik und Zeit-geschichte erweist, und Giovanni di Lorenzo, der mit der leidvollen Leidenschaft eines Weggezogenen auf seine frühere und heute noch zeitweilige Heimat schaut.

Von der Herzlichkeit der Italiener, hinter der oft nichts anderes steckt als Schlitzohrigkeit, über die Frömmigkeit der Mafiosi bis zu den Helden von Lampedusa – Giovanni di Lorenzo und dem fantastischen Erzähler Roberto Saviano gelingt gemeinsam das Porträt eines Landes zwischen Wunder und Wahnsinn. Es wird klar, warum die Neapolitaner dem Königreich nachweinen, warum sich mancher Italiener dem Maghreb stärker verbunden fühlt als Berlin oder Paris und warum die einzige Revolution dieser niemals vollendeten Nation die massenhafte Auswanderung gewesen ist. Bei all dem erlaubt Roberto Saviano auch einen ganz persönlichen Blick auf seine Kindheit zwischen Schießereien und Schopenhauer – und er offenbart, wie sehr ihn das Leben unter Polizeischutz belastet, zu dem er gezwungen ist.

Verlag:

Kiepenheuer & Witsch eBook

Veröffentlicht:

2017

Druckseiten:

ca. 156

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


3 Kommentare zu „Erklär mir Italien!“

daragh – 17.08.2018
saviano ist super Di Lorenzo weniger und ihn gehen die Fragen aus!

Einhorn – 26.07.2018
Eine auf einem Drittel des Umfangs reduzierte Fassung des Buches wäre sicher eine gute Alternative. So jedoch nervt die Eitelkeit des Interviewers so, dass einem der Spass am Lesen vergeht. Als junger Journalist habe ich einmal gelernt, dass es beim Interview auf die Aussagen des Gesprächspartners ankommt, der Interviewpartner zu glänzen hat und nicht der Befrager. Diese Regel sollte eigentlich auch für prominente Zeitungsmacher gelten.

Daniel – 13.05.2018
Flüssig und gab mir als Nichtitalienerkenner (Italien kenne ich ein bisschen) nette Einblicke oder auch nur Einschätzungen.

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