Politik der Paranoia

Gegen die neuen Konservativen

Robert Misik

Politische Themen

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Beschreibung zu „Politik der Paranoia“

„Mehr Privat, weniger Staat“ haben die Neoliberalen mehr als drei Jahrzehnte getrommelt, zumindest in der Wirtschaft; wenn es um die Bespitzelung der eigenen Bürger oder um die Hochrüstung des Militärs geht, sehen sie das nicht so eng. Doch seit der weltweiten Banken- und Börsenkrise fordern ausgerechnet die Gralshüter der neoliberalen Marktideologie eine "internationale Finanzmarktordnung", und zahlen soll der Staat. Zugleich halten Neokonservative die Sozialsysteme für unmoralisch, weil die Faulen dadurch belohnt werden. Ihr Herz gehört den Tüchtigen. Überall wittern sie Kollektivismus und die Krise der christlichen Moral. Sie haben Privatfernsehen eingeführt, jetzt beklagen sie den Kulturverlust. Sie halten die Familie hoch, doch durch türkische Großfamilien droht angeblich der Untergang des Abendlandes. Misik zeigt, warum die neuen Konservativen auf so viele Fragen die falschen Antworten geben: Weniger Gleichheit bringt immer weniger Freiheit mit sich. Nicht wer am besten konkurriert gewinnt, sondern wer am besten kooperiert. Die Chance für den Wandel ist da, nicht nur in den USA.

Über Robert Misik

Robert Misik, geboren 1966, lebt als Publizist in Wien. Er schreibt für diverse deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften, betreibt das Videoblog FS Misik auf der Website des "Standard“ und ist ständiger Kolumnist der Berliner "tageszeitung“. Er ist Autor verschiedenster politischer Sachbücher, darunter "Marx für Eilige“, "Genial dagegen“ (Aufbau-Verlag), "Halbe Freiheit. Warum Freiheit und Gleichheit zusammen gehören“ (Suhrkamp-Verlag) und "Erklär mir die Finanzkrise“ (Picus-Verlag). Er ist mit mehreren Preisen ausgezeichnet, etwa dem Bruno-Kreisky- Preis für das politische Buch, Journalist des Jahres in der Kategorie Online und Träger des Österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik.

Michel Reimon, geboren 1971, war 20 Jahre lang Journalist und Autor und studierte in dieser Zeit Informatik und Organisationsentwicklung. Seit 2010 war er Landtagsabgeordneter der österreichischen Grünen im Burgenland, derzeit ist er Kandidat für das Europäische Parlament bei der Wahl 2014. Zu seinen Publikationen zählen das "Schwarzbuch Privatisierung“ (2004) mit Christian Felber und "Die 7 Todsünden der EU - Vom Ausverkauf einer großen Idee“ (2006) mit Helmut Weixler. Politische Schwerpunktthemen sind die kritische Auseinandersetzung mit Neoliberalismus und Globalisierung, die Kontrolle von Konzernen und ihren Lobbys sowie Medien- und Netzpolitik.


Verlag:

Aufbau Digital

Veröffentlicht:

2010

Druckseiten:

ca. 125

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


1 Kommentar zu „Politik der Paranoia“

Regine99 – 02.03.2018
Ist von 2010. Alles richtig, aber die Welt hat sich weitergedreht.

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