Titanic

Das Schiff, der Untergang, die Legenden

Linda Maria Koldau

1910er - "Keine Panik auf der Titanic" Auf hoher See Neuzeit

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Beschreibung zu „Titanic“

Linda Maria Koldau rollt in ihrem glänzend geschriebenen Buch den Fall „Titanic“ neu auf. Sie erklärt anschaulich, was wir über den Luxusdampfer, seine Passagiere, die Umstände des Untergangs und das Wrack wissen und macht deutlich, warum die Katastrophe so viele anrührende Geschichten rund um Liebe und Tod hervorgebracht hat.
Montag, 15. April 1912, 2 Uhr 18: Die Titanic zerbricht drei Stunden nach der Kollision mit einem Eisberg und sinkt. Nur rund 700 der 2200 Passagiere überleben. Die Umstände der Katastrophe werden aus Haftungsgründen verschleiert, Legenden überdecken schnell das wahre Geschehen. Linda Maria Koldau hat die Dokumente über den Untergang neu gesichtet. Sie versteht es meisterhaft, die letzten Stunden auf dem schwimmenden Luxushotel lebendig werden zu lassen und dabei zu zeigen, welche realen Anknüpfungspunkte die Legenden, Filme und Romane über das Unglück genutzt haben. So entsteht über den Tatsachenbericht hinaus eine eindrucksvolle Kulturgeschichte der Schifffahrtskatastrophe, die bis in unsere Gegenwart reicht.

Verlag:

C.H.Beck

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 233

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


2 Kommentare zu „Titanic“

Rebecca – 15.07.2015
Gut zu lesende Zusammenfassung, gibt Einblicke in die damalige Zeit. Eine Zeit der Klassengesellschaft, die es heute in veränderter Form immer noch gibt. Hier die gebildete Mittelschicht und dort die "Schakkeline, Kevin, Schantale Schicht." Getrennte Lebenswelten, die sich zwar begegnen, aber als Mittelschicht möchte man keinen näheren Kontakt bzw. meidet solchen wenn es geht. Warum nur musste die Autorin Ida und Isidor Strauß , zwei Menschen die gemeinsam lebten und starben ,klein reden? Jeder weitere Kommentar war so überflüssig wie ein Kropf! Ferner fällt ein gewisser Unglauben auf, dass es tatsächlich Menschen (reich&arm) gab die bis zum Schluss ihren Job machten, auf einen Platz im Rettungsboot verzichteten, anderen halfen etc. Liegt wahrscheinlich daran, dass sich viele nur noch eine ich bezogene, selbstsüchtige, egozentrische Gesellschaft vorstellen können wie sie sich heute darstellt. Hauptsache ICH und dann nochmals ICH, was gehen mich andere an. In unserer rücksichtslosen Zeit würden nur noch junge, gesunde Männer zwischen 18-35 Jahren überleben ! Eine weitere, bittere Erkenntnis: PROFIT war damals und ist heute wichtiger als Menschenleben!

"Anonymous" – 22.04.2021
Erste Seite- 'Autorin' brilliert mit der Aussage #Das ist Unsinn# da brauche ich nicht weiter zu lesen

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