Vergesst Auschwitz!

Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage

Henryk M. Broder

SPIEGEL Bestseller Politik Deutschland Zeitgeschichte

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Beschreibung zu „Vergesst Auschwitz!“

Vergesst Auschwitz - bevor es zu spät ist!

Die Deutschen leiden an Hitler wie andere an Schuppenflechte. Aus dem Versuch, sich gegen die eigene Geschichte zu immunisieren, ist eine Autoimmunerkrankung geworden. Ob es um den Einsatz in Jugoslawien oder in Afghanistan geht, um Atom- oder Gentechnik, Stammzellen, Sterbehilfe - immer steht das Nazi-Menetekel an der Wand und fordert seinen Tribut. Das ritualisierte Gedenken verschafft keine Erleichterung, es ist nicht mehr als eine leere Geste, eine Ablenkung von der Gegenwart - oder noch Schlimmeres.

Über Henryk M. Broder

Henryk M. Broder, geboren 1946 in Kattowitz/ Polen, ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Als Publizist beschäftigt er sich mit den Themen Judentum, Islam, Nationalsozialismus und der deutschen Linken. Broder schreibt für die Welt sowie für den politischen Blog achgut.de. Er lebt in Berlin und Virginia/USA.


Verlag:

Albrecht Knaus Verlag

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 104

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


7 Kommentare zu „Vergesst Auschwitz!“

Claudia – 10.11.2014
Broder ist Klasse! Er hat es wie kein anderer drauf seine Meinung zu sagen ohne Rücksicht drauf zu nehmen ob er sich neue Feinde schafft oder jemanden auf die Füße tritt.

Piotrus – 16.05.2013
Es gibt zu viele "Gutmenschen", dafür zu wenige intelligente Menschen in Deutschland. Broder nennt alles beim Namen, nennt Fakten, Zahlen, weist auf Ungereimtheiten hin, hinterfragt. Keine seiner Behauptungen ist an den Haaren herbeigezogen oder aus der Luft gegriffen (unabhängig von der "Härte", mit er formuliert) Alles kann überprüft werden, ja, er verlangt das sogar von allen denkenden Menschen. Witzigerweise gibt es hierzulande dennoch Menschen, die nicht gerne nachdenken und sich auf Propaganda und Behauptungen von Politikern oder "Besserwissern" verlassen, die noch nie in Israel waren oder sich mit dem Problem beschäftigt haben. Aber da man einfach gerne mal "Mut" und die "freie Entscheidung" beweisen will, ist man auf der Seite der Unterdrückten... Leider entscheiden hierzulande viele falsch, welche Seite da der Aggressor ist... Schade. Gesunder Menschenverstand gegen "Gutmensch" zieht in Deutschland derzeit immer den Kürzeren.

Abdul-Rahman – 26.01.2013
Das Buch erschöpft sich darin Kritik an der Politik Israels gegenüber den Palästinensern also antisemitisch zu brandmarken. Antizionismus ist per se antisemitisch. Skoobe hilft einem solche Bücher zu lesen ohne dafür extra Geld ausgeben zu müssen. Viel Zeit braucht man eh nicht, alles ganz dünn!

Hoelderlin – 28.07.2012
Schöne Polemik Broder versteht es wie kaum ein anderer, zugleich unterhaltsam und polemisierend für die Sache Israels zu kämpfen. Die Israel-Palästina-Problematik ist jedoch vielschichtig und keiner der Akteure kann einen unbestrittenen moralischen Anspruch auf das Land geltend machen. . Den nach wie vor latent schwelenden Antisemitismus in Deutschland geißelt allerdings völlig zu Recht!

chrigus – 27.05.2012
So einfach ist es nicht Alle Israelkritiker sind verkappte Antisemiten und als 'Nicht-Israeli' darf man sowieso keine Meinung zum Nahostkonflikt kundtun. Er hat ja nicht immer unrecht, aber so arrogant wie er seine Inhalte anbringt, tut Herr Broder seinem Anliegen keinen Gefallen. Schade - so war's keine empfehlenswerte Lektüre und das ganz ausdrücklch nicht wegen der Thesen, sondern wegen der Umsetzung.

doosie – 17.05.2012
Ja, auch richtig Wichtiges. Buch. Kein Loesungsangebot.

kylira – 07.04.2012
Wenn sich Günter Grass so klar und unmissverständlich ausdrücken würde wie Broder, hätte er jetzt nicht solchen Ärger am Hals. Herrlich, mit welcher Präzision Broder die dumpfen Ressentiments vieler gutmeinender Israelkritiker entlarvt. Hätte Grass dieses Buch vor der Verfassung seines umstrittenen Gedichtes gelesen, er hätte es anders formuliert.

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