Washington Square

Roman

Henry James

Weltliteratur

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Buchbeschreibung zu „Washington Square“

Er liebt sie, er liebt sie nicht, er liebt sie, er liebt sie nicht … Selten waren Herzensangelegenheiten undurchsichtiger als in diesem Roman. «Washington Square», eines von James’ bekanntesten und beliebtesten Werken, offenbart dessen Meisterschaft in der Analyse menschlicher Abgründe. Die vorliegende Neuübersetzung erschließt die komplexe, anspielungsreiche Sprachwelt des Autors und ermöglicht endlich auch im Deutschen höchsten Lesegenuss.

Catherine Sloper ist ein schüchternes, in jeder Hinsicht blasses Mädchen – und eine der besten Partien New Yorks. Als ihr der attraktive Abenteurer Morris Townsend den Hof macht, geht sie bereitwillig auf sein Werben ein. Doch Catherines Vater, zugleich der Verwalter ihres Vermögens, vermutet in Townsend einen Mitgiftjäger und will eine Heirat um jeden Preis verhindern. Hin- und hergerissen zwischen kindlichem Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Selbstbehauptung, ringt Catherine um eine Entscheidung. Hin- und hergerissen ist auch der Leser, denn über die wahren Motive aller Beteiligten – des verarmten Bräutigams in spe, der ebenso naiven wie geschmeichelten Braut, des in seiner Autorität verletzten Brautvaters, der sein Vermögen einst selbst durch Heirat erworben hatte – lässt uns Henry James bewusst im Unklaren.

Über Henry James

HENRY JAMES wurde 1843 in einer großbürgerlichen New Yorker Familie geboren. Sein Bruder war der einflußreiche Psychologe und Philosoph William James (1841-1910). Von seinem Vater als Weltbürger erzogen, pendelte Henry James viele Jahre zwischen Europa und den USA hin und her, bis er sich 1876 endgültig in England niederließ. 1915 wurde er britischer Staatsbürger. Er war befreundet mit so bedeutenden Literaten wie William Dean Howells, Iwan Turgenjew, Gustave Flaubert, Guy de Maupassant und Alphonse Daudet. Henry James gilt als der wichtigste Neuerer der Erzählkunst im Übergang zur Literatur des 20. Jahrhunderts und zur Moderne. Seine sprachlich vollkommenen Erzählwerke sind geprägt von seiner Vorliebe für die kultivierte aristokratische Lebensweise, die er in Amerika vermißte, und von einer gründlichen Analyse des Seelenlebens seiner Helden. Henry James starb 1916 in London.Neben Erzählungen wie „Daisy Miller“ (1879) begründeten seine Romane „Die Europäer“ (1878), „Washington Square“ (1881), „Bildnis einer Dame“ (1881), „Damen aus Boston“ (1886), „Die Prinzessin Casamassima“ (1886); „Die Flügel der Taube“ (1902) und „Die Gesandten“ (1903) seinen literarischen Weltruhm.


Verlag:

Manesse Verlag

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 202


1 Kommentar zu „Washington Square“

claudia – 16.09.2017

was für eine geschichte!!!

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