In einem kleinen Thüringer Gartenidyll im Sommer 1988 scheint die DDR‑Welt für Kinder noch in Ordnung: Es wird gebuddelt, gelacht und gestritten, während die Erwachsenen zwischen Mangelwirtschaft, Ger
In einem kleinen Thüringer Gartenidyll im Sommer 1988 scheint die DDR‑Welt für Kinder noch in Ordnung: Es wird gebuddelt, gelacht und gestritten, während die Erwachsenen zwischen Mangelwirtschaft, Gerüchten und stillen Ängsten ihren Alltag stemmen. Aus der Perspektive eines Kindes erzählt „KUDDELKINDER – Sommer 88“ von Freundschaft, Familie und den kleinen Abenteuern zwischen Plattenbau, Gartenzaun und Betrieben – und davon, wie sich die Risse im System langsam bis in die Lauben und Kinderzimmer ziehen. Dieses autobiografische Buch fängt die Atmosphäre der späten DDR ein, ohne zu verklären, und zeigt, wie sich eine ganze Generation ihren eigenen Ort aus Freiheit, Humor und Zusammenhalt schafft.