Fünfundzwanzig Jahre sind seit der Schlacht bei Ib'Agier vergangen. Die Völker Wetherids leben in Frieden. Vrenli hütet das Buch in Abketh. Gorathdin regiert an der Seite von Königin Lythinda in
Fünfundzwanzig Jahre sind seit der Schlacht bei Ib'Agier vergangen. Die Völker Wetherids leben in Frieden. Vrenli hütet das Buch in Abketh. Gorathdin regiert an der Seite von Königin Lythinda in Astinhod. Borlix schmiedet Waffen in Ib'Agier. Aarl streift durch die Wälder von Thir. Werlis liegt vermutlich immer noch in seiner Hängematte. Doch in den vulkanischen Einöden Fallgars vollzieht der Ork-Schamane Gorzod Grauschwinge ein Ritual, das eine Macht entfesselt, die älter und gefährlicher ist als alles, was Wetherid je bedroht hat: den Dämon Xaroth, den Verbrenner der Welten. Sein Einfluss breitet sich aus, unsichtbar, durch Träume, durch Angst, durch die Schwächen derer, die Macht besitzen. Meister Drobal, der alte Magier von der Insel Horunguth, spürt das Erwachen. In den Schriften der Altvorderen findet er Hinweise auf sieben Artefakte, einst geschaffen, um Bedrohungen aus der Seelenwelt zu bannen. Eines davon soll im fernen Nordland verborgen liegen. Die alten Gefährten versammeln sich ein letztes Mal in Abketh und brechen auf. Was sie im Norden erwartet, ist eine Welt aus Eis und Legenden. Frostelfen, die zum Krieg rüsten. Eisdrachen, die Rätsel stellen. Verlassene Festungen, deren Geister noch immer Wache halten. Und Thorgar, ein Nordlandwächter, der sich der Gruppe anschließt und dessen Wissen über die Gefahren des Nordens den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeutet. Doch während die Gefährten im Eis kämpfen, zerfällt ihre Heimat. In Astinhod entbrennt ein Machtkampf um den Thron. Adlige schmieden Bündnisse, fälschen Beweise, kaufen Stimmen. Eine Belagerung beginnt. Meister Drobal muss sich entscheiden: die Hauptstadt verteidigen oder die Artefakte suchen. Beides zugleich ist unmöglich. Die Hüter der Sieben Artefakte erzählt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Im Norden eine Reise durch eine Welt, die selbst die Gefährten an ihre Grenzen bringt. In Astinhod ein politisches Kammerspiel, in dem Verrat tödlicher ist als jedes Schwert. Beide Ebenen greifen ineinander, und was auf der einen Seite geschieht, hat Konsequenzen auf der anderen. Für wen ist dieses Buch? Für Leser, die Die Gabe der Elfen gelesen haben und wissen wollen, was aus Vrenli, Gorathdin und Borlix geworden ist. Für Leser, die epische Fantasy mögen, in der nicht nur Schlachten entschieden werden, sondern auch Ratssitzungen. Und für alle, die eine Geschichte schätzen, die ihren Figuren nichts schenkt. Band 1 der Hauptreihe Die Hüter der Sieben Artefakte.