Im zwanzigsten Zyklus schrieb der Elfenkönig Ehrondim das Wort des Vaters in ein Buch und hinterließ es den Völkern des Kontinents Mendaris. Über Jahrhunderte brachte dieses Buch Frieden. Dann wurde e
Im zwanzigsten Zyklus schrieb der Elfenkönig Ehrondim das Wort des Vaters in ein Buch und hinterließ es den Völkern des Kontinents Mendaris. Über Jahrhunderte brachte dieses Buch Frieden. Dann wurde es gestohlen. Seit sechzig Jahren liegt es in den Händen des Hauses Entorbis, und der Schatten, der von Fallgar ausgeht, wächst. In Abketh, einem Dorf in den Tälern von Tawinn, lebt der junge Abkether Vrenli ein stilles Leben. Sein Großvater Erendir war ein Gelehrter, sein Vater Hallweg fiel im Kampf. Als eines Tages der Waldläufer Gorathdin vor Gwerlits Kräutergarten steht und in Vrenli etwas erweckt, von dem dieser selbst nichts wusste, beginnt eine Reise in die große Menschenstadt Astinhod, wo politische Intrigen das Königshaus von innen zerfressen. In die brennende Wüste DeShadin, wo er in die Hände von Sklavenfängern gerät. Zu den Druiden des Dunklen Waldes, auf die Magierinsel Horunguth und bis in das Glorreiche Tal der Elfen. An seiner Seite: Gorathdin, ein Elf, der unter Menschen lebt und ein Geheimnis in sich trägt. Borlix, ein aus dem Zwergenreich verbannter Schmied. Aarl, ein Messerwerfer aus dem südlichen Thir. Wahmubu und Manamii, Krieger aus der Wüste DeShadin. Bruder Transmudin, Ordensführer der Templer des Drachens. Meister Drobal, ein alter Magier der Insel Horunguth. Und Werlis, Vrenlis treuester Freund seit Kindertagen. Für wen ist dieses Buch? Für Leser, die sich in einer Welt verlieren wollen, die ihre eigene Kosmologie über sechsundzwanzig Zyklen hat. Die Gefährten aus verschiedenen Völkern durch sechs Reiche begleiten wollen. Die eine Erzählung schätzen, die sich Zeit nimmt, Figuren aufzubauen, bevor die Handlung an Fahrt gewinnt. Was macht es besonders? Die Welt. Mendaris ist kein Bühnenbild, sondern ein Kontinent mit eigener Geschichte, eigenen Konflikten und Völkern, die politisch und kulturell eigenständig gezeichnet sind. Dazu eine Rahmenerzählung, die sich erst ganz am Ende offenbart und das Gelesene in ein neues Licht rückt. Als Handlung abgeschlossen, 700+ Seiten. Debüt und Auftakt der Wetherid-Buchreihe, geschrieben von dem österreichischen Autor Christian Dölder.