Donnerstagabend, Volkshochschule. Man erwartet ein paar Fakten. Und geht später nach Hause, als hätte jemand den Himmel neu aufgehängt.Ben steht vorne. Schwarzes Notizbuch, abgegriffene Tasche, de
Donnerstagabend, Volkshochschule. Man erwartet ein paar Fakten. Und geht später nach Hause, als hätte jemand den Himmel neu aufgehängt.Ben steht vorne. Schwarzes Notizbuch, abgegriffene Tasche, der Blick eines Mannes, der mehr gesehen hat, als er erzählt. Er spricht über das All, aber nie wie im Lehrbuch. Er öffnet Türen: zu einer Frau, die hunderttausend Sterne ordnete, ohne je durch ein Teleskop zu schauen. Zu einem Astronomen mit goldener Nase und betrunkenem Elch. Zur Sonnenfinsternis, die manchen bis heute in den Knochen steckt. Und zu der einen Frage, die sich festbeisst: Warum ist die Nacht eigentlich dunkel, wenn es unendlich viele Sterne gibt?Achtzehn Abende lang zieht Ben eine Spur aus Staunen, Wissenschaft und feinem Humor. Ohne Formeln. Mit Geschichten. Danach fällt der Blick anders auf den Himmel.Und ein bisschen anders auf sich selbst.