Bob Dylan

Ein Leben


Willi Winkler

Film & Musik Kunst, Kultur & Literatur

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Beschreibung zu „Bob Dylan“

Über Willi Winkler

Willi Winkler, geboren 1957, war Redakteur der «Zeit», Kulturchef beim «Spiegel» und schreibt seit vielen Jahren für die «Süddeutsche Zeitung». Er ist Autor zahlreicher hochgelobter Bücher. Sonia Mikich sagte über ihn: «Solch unverbrauchte Gedanken in schöner Sprachmacht sind selten geworden.» Zuletzt erschien «Kissinger & Unseld. Die Freundschaft zweier Überlebender», über das die «Welt» schrieb: «Ein brillant erzähltes Doppelporträt zweier der interessantesten Denker und Macher des 20. Jahrhunderts.» Willi Winkler wurde mehrfach für sein Schreiben ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ben-Witter-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus und dem Michael-Althen-Preis.

Verlag:

Rowohlt E-Book

Veröffentlicht:

2011

Druckseiten:

ca. 133

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

2 Kommentare zu „Bob Dylan“

Kurzweilig Wer eine sachlich genaue Biographie Dylans sucht, ist mit anderen Werken sicher besser bedient. Diese hier überzeugt vor allem durch die sehr persönlichen Bewertungen des Autors zu den verschiedenen Schaffenfphasen des großen Meisters. Diese Bewertungen haben keinesfalls den Anspruch, realistisch zu sein, sondern zeigen vielmehr die Leidenschaft eines Fans, der einerseits vor dem Genie den Hut zieht, andererseits kopfschüttelnd und bissig einige abstruse Pfade des Idols kommentiert. Passend dazu auch von einem deutschen Autor: Bob Dylan Bilder eines Lebens mit Texten von Rainer Bratfisch.

Subjektive Schau Keine ausführliche Biografie darf hier erwartet werden, Vorkenntnisse über Dylans Musik und seine wiederholten Schwenker in andere Schaffensphasen sind von Vorteil. Der Autor bietet eine von subjektiven Wertungen überbordende Sichtweise, es gelingt ihm dabei, seine Bewunderung mit des Künstlers Niedergang in den Achtzigern und dem Spätwerk zu verbinden, auf letzteres geht er aber nur sehr kursorisch ein. Ein sehr persönliches Buch, das aber insgesamt einen guten Eindruck von Bob Dylans Werk hinterlässt. Von seinem Leben weiß man nicht wirklich viel, trotz der Hundertschaften an Dylanologen, die Exegese betreiben. Nur der ständige Vergleich Dylans mit Jesus und die vielen religiösen Anspielungen nerven.

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