Kennst du das Gefühl hinter einer Glasscheibe zu stehen und zuzuschauen wie das Leben der anderen weiterläuft? Lina kennt es. Sie ist Sozialarbeiterin, stark, immer da — für alle außer sich selbst. Ti
Kennst du das Gefühl hinter einer Glasscheibe zu stehen und zuzuschauen wie das Leben der anderen weiterläuft? Lina kennt es. Sie ist Sozialarbeiterin, stark, immer da — für alle außer sich selbst. Timo fotografiert die Welt und hat aufgehört sie zu fühlen. Mina ist zwischen zwei Welten aufgewachsen und fragt sich ob sie in einer davon jemals ankommen wird. Drei Menschen. Eine Stadt. Sie verpassen sich täglich um Sekunden und Meter. Bis sie aufhören, einander zu verpassen. Was sie zusammenbringt ist ein kleiner Raum, donnerstags um 19 Uhr, Hintereingang. Klingeln nicht nötig. Eine Gruppe für Menschen die nach außen funktionieren — und innen schon lange nicht mehr wissen wer sie sind, wenn niemand zuschaut. Kein Roman über Heilung. Kein Happy End das keines braucht. Sondern das Gefühl beim Lesen zu denken: Das kenne ich. Genau das. Weil diese Geschichte aus dem echten Leben kommt — und weil das echte Leben so aussieht. Für mehr Menschen als irgendjemand laut sagen würde. Du bist nicht allein damit.