Kaputtalismus

Wird der Kapitalismus sterben, und wenn ja, würde uns das glücklich machen?

Robert Misik

Wirtschaft

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Beschreibung zu „Kaputtalismus“

»Hast du schon gehört, das ist das Ende – Das Ende vom Kapitalismus – Jetzt isser endlich vorbei.« PeterLicht, Lied vom Ende des Kapitalismus.

Robert Misik fasst die derzeitigen Debatten um die Krise des Kapitalismus zusammen und zeigt auf, welche Fragestellungen uns heute beschäftigen müssen. Seine zentrale These ist: Die Krise der Gesellschaftsform, in der wir heute leben, ist so umfassend, dass es nicht genügt, mit Umverteilung gegenzusteuern. Das gesamte System muss neu gedacht werden.

Nicht erst seit dem griechischen Schuldenskandal stellen sich Ökonomen weltweit die Frage: Wie konnte der westliche Kapitalismus in eine so schwere Krise geraten? Die gegenwärtige Lage ist durch drei wesentliche Faktoren gekennzeichnet: Explodierende Verschuldung, niedrige Wachstumsraten und gravierender Anstieg von Ungleichheit. Diese Faktoren sind unmittelbar miteinander verbunden. Niedrige Wachstumsraten erschweren die Rückzahlung der Verbindlichkeiten. Die wachsenden Schulden führen zu mehr Ungleichheit, denn die Schulden der Einen sind die Vermögen der Anderen. Irgendwann kommt es zu immer massiveren Zahlungsausfällen und Insolvenzwellen. Ist die kapitalistische Weltordnung am Ende? Welche Alternativen gibt es? Robert Misik gibt erhellende Antworten auf diese Fragen.

„Robert Misiks "Kaputtalismus" ist der Warnruf eines der innovativsten deutschsprachigen Intellektuellen. Die Botschaft: Wir müssen den europäischen Kapitalismus schnellstens stabilisieren, bevor er den nächsten Zusammenbruch heraufbeschwört, der katastrophale Auswirkungen auf Europa und die ganze Welt hätte.“ Yanis Varoufakis

Über Robert Misik

Robert Misik, geboren 1966, lebt als Publizist in Wien. Er schreibt für diverse deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften, betreibt das Videoblog FS Misik auf der Website des "Standard“ und ist ständiger Kolumnist der Berliner "tageszeitung“. Er ist Autor verschiedenster politischer Sachbücher, darunter "Marx für Eilige“, "Genial dagegen“ (Aufbau-Verlag), "Halbe Freiheit. Warum Freiheit und Gleichheit zusammen gehören“ (Suhrkamp-Verlag) und "Erklär mir die Finanzkrise“ (Picus-Verlag). Er ist mit mehreren Preisen ausgezeichnet, etwa dem Bruno-Kreisky- Preis für das politische Buch, Journalist des Jahres in der Kategorie Online und Träger des Österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik.

Michel Reimon, geboren 1971, war 20 Jahre lang Journalist und Autor und studierte in dieser Zeit Informatik und Organisationsentwicklung. Seit 2010 war er Landtagsabgeordneter der österreichischen Grünen im Burgenland, derzeit ist er Kandidat für das Europäische Parlament bei der Wahl 2014. Zu seinen Publikationen zählen das "Schwarzbuch Privatisierung“ (2004) mit Christian Felber und "Die 7 Todsünden der EU - Vom Ausverkauf einer großen Idee“ (2006) mit Helmut Weixler. Politische Schwerpunktthemen sind die kritische Auseinandersetzung mit Neoliberalismus und Globalisierung, die Kontrolle von Konzernen und ihren Lobbys sowie Medien- und Netzpolitik.


Verlag:

Aufbau Digital

Veröffentlicht:

2016

Druckseiten:

ca. 141

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


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