Pinocchio und kein Ende

Notizen zur Literatur

Max Walter Schulz

Bisher keine Bewertungen
0.0

+ Merken

Entdecke diesen und 400.000 weitere Titel mit der Flatrate von Skoobe. Ab 12,99 € im Monat.

Beschreibung zu „Pinocchio und kein Ende“

Wie kommt einer zur Literatur? Wie begreift er das Lebensnotwendige vom Lesen und Schreiben? Max Walter Schulz, bekannt als Romancier und Essayist, geht in diesen Notizen zur Literatur eigenen Wegen der künstlerischen Praxis nach. Schreibt über das unersetzbare Vergnügen des Buchlesens. Bietet ein lehrhaft-unlehrhaftes Prosaseminar über den berühmten Hampelmann Pinocchio. Gibt Auskünfte über die Arbeit am erzählerischen Werk und über den Umgang mit Gefährten aus Vergangenheit und Gegenwart: Georg Büchner, Hermann Hesse, Willi Bredel, Alfred Andersch, Grigori Baklanow. Anlässe nützen die Möglichkeit, weitergreifende Anliegen sichtbar zu machen, Aussagen zu treffen über die persönliche und gesellschaftliche Verantwortung beim Schreiben der Wahrheit. Erkennbar in der Verständigung über das eigene Schaffen und über die Möglichkeit der Literatur im Ganzen. Kunst des Essays, Kultur der Sprache dienen dem Weitergreifenden, das über Anlässe hinaus ins Bedeutsamere zielt. Es ist ein Lesevergnügen, ein geistiges Vergnügen, dem Autor Max Walter Schulz, seinen Fragen, seinen Überlegungen, seinen poetischen Notizen zu folgen.

INHALT:
Konfession
Wie ich zur Literatur kam
Von einigen Eigenschaften, die wir an Willi Bredel haben
Rede über die wohltuende Unersetzbarkeit des Buchlesens
Rendezvous mit Georg Büchner
Einige Notizen zur DDR-Literatur über den Krieg
Notiz zu Thomas Mann
Beim Wiederlesen des »Glasperlenspiel«
Gedanken über die Zeit. Zum 40. Jahrestag der Gründung des sowjetischen Schriftstellerverbandes
Wir schreiben, wie wir leben - Anmerkungen zu Baklanows Romanen
Mehr als polyfon umgrenztes Weiß - Alfred Andersch, Winterspelt
Vor dem neuen Buch
Arbeits-Auskünfte. Interview mit Klaus Schuhmann
Pinocchio und kein Ende. Prosa-Seminar über einen begabten Hampelmann
1. Wie wir zu einem Modell kommen
2. Schöpfungsgeschichte
3. Erste Gehversuche
4. Das Talent begeht Totschlag
5. Vorladung eines anderen talentierten Übeltäters als Entlastungszeugen
6. Längere Produktionsberatung
7. Verzögerter Zwischenruf
8. Pinocchio gelobt Besserung
9. Aufklärung
10. Nutzanwendung
Anmerkungen

Über Max Walter Schulz

Professor Dr. hc. Max Walter Schulz wurde am 31. Oktober 1921 in Scheibenberg/Erzgebirge geboren und ist am 15. November 1991 in Berlin verstorben.
Von 1939 bis 1947 nahm er als Soldat am 2. Weltkrieg teil, anschließend amerikanische Kriegsgefangenschaft.
1946 bis 1950 Pädagogikstudium in Leipzig, danach Lehrer. 1987 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Pädagogischen Hochschule Leipzig.
1957 bis 1958 Studium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig, von 1964 bis 1983 Direktor dieses Instituts.
1969 bis 1990 Vizepräsident des Schriftstellerverbandes der DDR.
Seit 1969 Mitglied der Akademie der Künste.
1983 bis 1990 Chefredakteur der Zeitschrift "Sinn und Form".
Auszeichnungen:
1963: Literaturpreis des FDGB
1964, 1980 Nationalpreis der DDR
1978: Vaterländischer Verdienstorden
Bibliografie:
Wir sind nicht Staub im Wind, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1962
Stegreif und Sattel, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1967
Kontakte, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1970
Triptychon mit sieben Brücken, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1974
Das kleine Mädchen und der fliegende Fisch, Kinderbuchverlag, Berlin 1978
Pinocchio und kein Ende, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1978
Der Soldat und die Frau, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1978
Die Fliegerin oder Aufhebung einer stummen Legende, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1981
Auf Liebe stand Tod, Verlag Neues Leben, Berlin 1983


Verlag:

EDITION digital

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 109

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


Ähnliche Titel wie „Pinocchio und kein Ende“

Lesen. Hören. Bücher erleben.

Jetzt kostenlos testen