In seinem autobiografischen Debütroman verarbeitet Kevin KAFKA Davies die Diagnose der Bipolaren Affektiven Störung auf eine teils sehr humorvolle Art und Weise. Die eigens dafür geschaffene Kunstfigu
In seinem autobiografischen Debütroman verarbeitet Kevin KAFKA Davies die Diagnose der Bipolaren Affektiven Störung auf eine teils sehr humorvolle Art und Weise. Die eigens dafür geschaffene Kunstfigur „Mett“ durchlebt in den Jahren 2008 und 09 eine starke manisch-depressive Episode, welche abwechslungsreich und gefühlvoll durch den Autor beschrieben wird. Eine Krankheitseinsicht gibt es hier jedoch nicht. Durch wiederkehrende Muster zeigt K. K. Davies unterschiedliche Formen und mögliche Überschneidungen mit anderen psychiatrischen Diagnosen auf, sodass dem Lesenden selten langweilig wird. Vor allem die manischen Anteile der Erkrankung werden in dem Buch beschrieben.Viel zum Lachen und Schmunzeln, einiges zum Nachdenken und Grübeln, etwas zum Kopfschütteln oder auch zum Weinen…Aufgrund einiger Trigger wie auch vor allem sexuelle Beschreibungen, wird empfohlen diesen Roman erst ab 18 zu lesen und zugänglich zu machen.