Alles, was wir geben mussten

Roman

Kazuo Ishiguro

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Beschreibung zu „Alles, was wir geben mussten“

Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen.

Verlag:

Heyne Verlag

Veröffentlicht:

2016

Druckseiten:

ca. 281

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


10 Kommentare zu „Alles, was wir geben mussten“

Konstantin – 03.09.2018
Die Idee an sich ok, aber dieses detaillierte erzählen aus der Ich Perspektive ist ermüdend und killt die Spannung.

sirjames – 31.12.2017
savagecoon – 22.11.2017
Es ist nicht leicht, dieses Buch zu bewerten. Das Szenario, das Ishiguro hier entwirft, ist aufwühlend und erschreckend, zumal ja in den letzten paar Jahren der Bedarf nach Spenderorganen weltweit sehr gestiegen ist. Wie weit sind wir wohl noch davon entfernt, Spender tatsächlich zu züchten, im Namen eines , unmoralischen Fortschritts?

Schnurpel – 19.11.2017
Ich fand das Ganze grauenhaft. Hatte große Mühe, es zu Ende zu lesen. Menschen zu züchten, nur damit sie ihre Organe irgendwann spenden, einfach eine grauenvolle Vorstellung. Hätte ich gewusst, was mich in diesem Buch erwartet, hätte ich es nie gelesen. Und so ist es nun sicher für lange Zeit in meinem Kopf und wird dort sein Unwesen treiben.

caeca – 05.11.2017
Merkwürdig erschütternd! Irgendwie empfinde ich es als verstörend!!!

Prayerqueen – 22.01.2017
Die Geschichte geht so. Sie ist merkwürdig halboffen. Die Protagonisten ticken irgendwie unverständlich. Stellen nie ihre Aufgabe (Organspendegeschöpfe zu sein!!!) in Frage. Rebellieren nie. Sind immer höflich und fast schon schmerzhaft zurückhaltend. Als hätte man sie ohne Willen u Phantasie 'gezüchtet', was andererseits nicht passt. Sie sind so ergeben, dass es kaum auszuhalten war.

Petra – 20.01.2017
Mich lässt das Nuch ein wenig ratlos zurück. Weiss nicht so recht, was ich davon halten soll.

Astrid – 16.12.2016
lisaweta – 17.07.2020
Das Buch ist verstörend und vielschichtig. Es geht um die Spender aber auch um das Leben und den Tod. Es geht um die Wahrheit und darum, wie wir versuchen die Wahrheit zu verdrängen. Das Buch ist absolut lesenswert, aber nicht einfach.

biggi – 25.01.2020
Düsterer Blick in eine nicht unrealistische Zukunft. Gedanken darüber, was Mensch sein ausmacht.

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