Ringelnatz: Die schönsten Gedichte / Mein Leben bis zum Kriege

Das große Jubiläumsalbum

Moderne (1932 - heute) Poesie, Lyrik & Prosa

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Buchbeschreibung zu „Ringelnatz: Die schönsten Gedichte / Mein Leben bis zum Kriege“

Auf Berlins Kleinkunstbühne "Schall und Rauch" begann die Karriere des Kabarettisten Joachim Ringelnatz. Im Verlauf der 20er Jahre folgten unzählige Kabarett-Auftritte in allen größeren deutschen Städten. Ringelnatz war im deutschsprachigen Raum ein bekannter Dichter, Humorist und Vortragslyriker.

Mit dem derb humoristischen Seemann Kuttel Daddeldu hatte er eine neue Kunstfigur des Literarischen Kabaretts geschaffen. Das Ringelnatz-Programm war abwechslungsreich gestaltet und fand ein begeistertes Publikum.

Seine Gedichte sind mal humorvoll, unverschämt-frivol, mal polternd, närrisch und vergnüglich, dann wieder tiefsinnig-betrübt. Er nimmt die kleinen Dinge des Lebens eine Briefmark, eine Seifenblase, ein Stäubchen oder eine Ameise, aber auch das menschlich-allzumenschliche ins Visier: Liebe, Laster, erfüllte und enttäuschte Sehnsüchte. Die Sprache der Gedichte ist wunderschön geringelt wie das Seepferdchen, das dem unvergleichlichen Dichter seinen Namen einbrachte. In diesem Jubiläumsband sind nicht nur die schönsten Gedichte zu finden, auch seine Autobiographie bis zum Kriege.

Über Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz wurde am 7. August 1883 unter dem bürgerlichen Namen Hans Bötticher im sächsischen Wurzen geboren. Er veröffentlichte seine ersten Gedichte in »Auerbachs Deutschem Kinderkalender«, der von seinem Vater, dem Humoristen Georg Bötticher, herausgegeben wurde. Ringelnatz führte ein bewegtes Leben: als Schiffsjunge und Matrose auf See, als Lehrling in Hamburg, als Hausmeister in England, als Angestellter eines Reisebüros in München. In der Schwabinger Künstlerkneipe ›Simplicissimus‹ wurde er Hausdichter. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Marine, anschließend arbeitete er als Kabarettist, unter dem Regime der Nationalsozialisten hatte er Auftrittsverbot. Zu seinen berühmtesten Figuren gehört der Seemann Kuttel Daddeldu. Der Schriftsteller ist für seine Selbstparodie, Nonsens und Satire bekannt. Joachim Ringelnatz starb am 17. November 1934 völlig verarmt in Berlin.

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