James Joyce

James Joyce kam 1882 in Rathgar nahe Dublin zur Welt. Katholisch erzogen und ausgebildet wandte er sich nach dem Studium von der Kirche ab. 1904 verließ Joyce seine Heimat und lebte u. a. in Triest, Zürich und Paris.
Das erste Prosawerk von Joyce war der Kurzgeschichtenzyklus „Dubliner“ (1914). Mit dem autobiografischen Roman „A Portrait of the Artist as a Young Man“ (1916, dt. zunächst „Jugendbildnis“, später „Ein Porträt des Künstlers als junger Mann“) artikulierte Joyce in der Form des Künstler- und Bildungsromans die Position des modernen Schriftstellers, der sich aus den Bindungen der Kirche, des Staats und der Gesellschaft löst und auf künstlerischer Freiheit besteht.
Der Roman „Ulysses“ (1922), der als moderne „Alltags-Odyssee“ in die Weltliteratur einging, gilt als Joyces Hauptwerk, als „der Roman des 20. Jahrhunderts“. In „Finnegans wake“ (1939) radikalisierte Joyce seine auf sprachliche Verschlüsselungen und Wortspiele zurückgreifende (und deshalb kaum übersetzbare) Schreibweise, u. a. indem er Traumfragmente verwendete.
James Joyce starb 1841 in Zürich.
Die drei erstgenannten Werke wurden – teils in intensiver Zusammenarbeit mit dem Autor – von Georg Goyert ins Deutsche übertragen. Aus „Finnegans wake“ übersetze Goyert das Kapitel „Anna Livia Plurabelle“.

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