Die neue Praxis Dr. Norden - So war es nicht geplant, doch Dr. Danny Norden betrachtet es als Chance. Äußere Umstände zwingen ihn zu einem Neustart. Und diesen nimmt Danny tatkräftig in Angriff, auch,
Die neue Praxis Dr. Norden - So war es nicht geplant, doch Dr. Danny Norden betrachtet es als Chance. Äußere Umstände zwingen ihn zu einem Neustart. Und diesen nimmt Danny tatkräftig in Angriff, auch, wenn er mit Abschied, Trennung, Wehmut verbunden ist. Dr. Danny Norden praktiziert jetzt in seiner neuen, modernen, bestens ausgestatteten Praxis. Mit Kompetenz, Feingefühl und Empathie geht er auf seine Patienten zu und schafft ein Klima, das die Genesung fördert: eben Dr. Danny Norden, wie er leibt und lebt, und er wird immer besser!»Hallo, mein Herz, schön, dass du da bist«, begrüßte Gusti Meier ihre Freundin Bärbel, die soeben vor ihrem Haus aus dem Taxi gestiegen war und die große Reisetasche entgegennahm, die der Taxifahrer für sie aus dem Kofferraum geholt hatte. Bärbel hatte sie angerufen, als sie am Bahnhof in ein Taxi stieg und da sie wusste, dass die Fahrt zu ihr ungefähr zwanzig Minuten dauern würde, hatte sie im Vorgarten auf sie gewartet. »Ich freu mich so, dich zu sehen«, sagte Gusti und hielt Bärbel das moosgrüngestrichene Gartentor auf, das von der hochgewachsenen Buchsbaumhecke eingefasst wurde. »Ich freu mich auch, dich zu sehen, Gusti«, entgegnete Bärbel, stellte ihre Reisetasche auf dem Kiesweg ab, der zum Haus führte und umarmte die Freundin. »Habt ihr renoviert?«, fragte sie und schaute auf das Haus mit dem weißen Anstrich und dem Balkon aus dunklem Holz, der über die ganze Länge des ersten Stocks reichte. In den blauen Blumenkästen wuchsen rote und gelbe Blumen. »Der Franz hat gemeint, es wäre mal wieder an der Zeit für einen neuen Anstrich«, sagte Gusti. »Freilich, der Franz. Es ist wirklich schön, wie gut das Zusammenleben eurer Familie klappt. Ich mein, zwei Generationen in einem Haus, das sorgt recht oft für Konflikte.« »Vermutlich liegt es daran, dass der Toni und ich uns von Anfang an mit der Cordula gut verstanden haben, gleich als der Franz uns das Madl vorgestellt hat.« »Schwiegermutter und Schwiegertochter ist recht oft eine äußerst schwierige Beziehung.« »Glücklicherweise nicht bei uns. Die Cordula und ich wir konkurrieren nicht um Franz` Liebe, wir lieben ihn einfach beide, aber er entscheidet, was er machen will und wie er es machen will. Wir müssen uns nicht um oder wegen ihm streiten.