Über die Ostsee in die Freiheit

Dramatische Fluchtgeschichten

Bodo Müller

Zeitgeschichte

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Beschreibung zu „Über die Ostsee in die Freiheit“

Die nasse deutsche Grenze – wer kennt sie schon? Anders als bei Mauer und Stacheldraht gab es über sie bisher keine Dokumentation. Westsegler fürchteten den unsichtbaren Todesstreifen. Ihnen schien das Feuer von Kap Arkona wie Licht von einem fremden, gefährlichen Stern. Ostsegler wurden mit martialischer Abschreckung und ausgeklügelter Überwachung ferngehalten. Ein Paddel im Rucksack, ein Faltboot im Zelt konnte Gefängnis bedeuten. Dennoch versuchten rund 5000 Männer, Frauen und Kinder über die Ostsee zu fliehen – viel mehr als bisher bekannt: in Segelyachten, Schlauchbooten, Kajaks, mit Surfbrettern, selbstgebauten Mini-U-Booten oder einfach als Schwimmer. Sogar Grenzer suchten mit ihren Wachschiffen die Freiheit. Fesselnd berichten die Rostocker Autoren über viele noch unbekannte Fluchtabenteuer – erfolgreiche und tragisch gescheiterte. Erstmals wagen es Flüchtlinge, ihr dramatische Geschichte zu erzählen. Zahlreichte Fotodokumente und Faksimiles belegen den zeitgeschichtlichen Rang dieses Buches.

Über Bodo Müller

Bodo Müller: Jahrgang 1953, Redakteur bei Tageszeitungen in Halle und Rostock, später freier Journalist und Fotograf, nach gescheitertem Fluchtversuch über die Ostsee (1985) Inhaftierung in Rostock, danach Berufsverbot und Ausreiseantrag, im August 1989 Übersiedlung in die Bundesrepublik, lebt heute in Lübeck-Travemünde als freier Reporter und Fotograf für internationale Reisemagazine und maritime Fachzeitschriften. Autor zahlreicher Reisebücher, u.a. »Unternehmen Wiking«, Berlin 1995, »Gold und Galeonen«, Hamburg 1996, sowie der Dokumentation »Über die Ostsee in die Freiheit« (mit Christine Vogt-Müller), Bielefeld 1992. Die darin enthaltenen Fluchtgeschichten wurden von der ARD unter dem Titel »Die unsichtbare Mauer« verfilmt.


Verlag:

Delius Klasing Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 121

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


1 Kommentar zu „Über die Ostsee in die Freiheit“

"Anonymous" – 20.03.2020
Mutige Menschen.

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