Wolfgang Karrer

Wolfgang Karrer hat über dreißig Jahre lang an der Universität Osnabrück Literatur der USA gelehrt, darunter einige Seminare zum Kriminalroman der dreißiger Jahre und des Kalten Krieges. Schon als Jugendlicher hatte er die Romane von Edgar Wallace verschlungen, bis er gelernt hatte, das Spiel zwischen Täter und Aufklärer zu erkennen. Das Gut-Böse Schema in vielen Romanen wurde bald langweilig, auch da, wo das Böse nicht restlos aufgeklärt werden konnte. Zwischen Studium und Beruf entdeckte er Hitchcock. Dieser machte in seinen Filmen Täter und Aufklärer zu Opfern oder zog beeindruckende Parallelen zwischen beiden. Heute liest Karrer eher James Ellroy, Neal Stephenson und William Gibson. Sein Lieblingskrimi bleibt Vineland von Thomas Pynchon, wo Opfer und Täter sich zusammentun, um sich der polizeilichen Überwachung durch den Staat zu entziehen. Die Rollen verschwimmen. In seinen letzten beiden Kriminalromanen verbindet Pynchon dieses Thema mit dem Internet. Staatliche Überwachung durch das Internet hat unter anderem auch dieses vorliegende Buch angeregt.
Mehr zum Autor findet sich auf der Webseite http://wolfgangkarrer.npage.de/krimis-schreiben.html

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