Tod einer Kassenpatientin

Wenn die Medizin versagt

Rainer Bartelt

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Beschreibung zu „Tod einer Kassenpatientin“

Eine alte Frau beschließt zu sterben. Für die Angehörigen beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit. Mit ungläubigem Staunen erleben sie die vollkommene Inkompetenz unserer heutigen, allein vom Geld getriebenen medizinischen Institutionen: Krankenhaus, Krankenkasse und Medizinischer Dienst. Am Ende wird die todkranke Frau in die Psychiatrie abgeschoben und stirbt in dem vollen Bewusstsein, niemals die ihr zustehende medizinische und pflegerische Versorgung erhalten zu haben.

Die Fehler, die unsere hoch entwickelte Gesellschaft auch heute noch im Umgang mit Sterbenden macht, legt dieses auf Tatsachen beruhende Buch schonungslos offen. Geschrieben wie ein spannender Krimi, ist es als Lehrstück gedacht für alle, die vorbereitet sein wollen auf die Pflege und Betreuung ihrer nächsten Angehörigen - und auf ihren eigenen Tod.

Über Rainer Bartelt

Ein Newcomer in der Szene, bisher als Fachautor, Trainer und Berater für technische Themen tätig. Geboren in Norddeutschland, verheiratet, lebt und arbeitet seit 1970 in Göttingen - der bekannten Universitätsstadt. Spezialitäten sind Tatsachenromane, Humor und Satire.


Verlag:

neobooks

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 119

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


1 Kommentar zu „Tod einer Kassenpatientin“

Schwer erträgliches Buch, mit dem versucht wird, das eigene Versagen mit " Kassenpatient" zu begründen. Der gute Herr Dr. meint, stets arbeiten und seine kranke Mutter daher nicht zu wichtigen Untersuchungen begleiten zu müssen und regt sich anschließend regelmäßig auf und droht mit juristischen Folgen. Nichts war ihm gut genug, nur Gemeckere. Dabei hat er vieles selber verbockt. Er und Mutti- sie sind nicht der Nabel der Welt. Ja, die Geschichte ist traurig, aber aus Egoismus teils selbst verschuldet. Wenn jeder Patient gleich mit Klage drohen würde, was würde dann eigentlich passieren? Hätte er seine Mutter selber zum Arzt begleitet, hätte er rechtzeitig einschreiten können, wenn die demente Dame Behandlungen ablehnt. Ein 92-jähriger Körper hat nun mal Ausfallerscheinungen, die nur eingeschränkt reparabel sind. Die Geschichte zeigt mal wieder, dass solche Selbstdarsteller falsche Prioritäten setzen. Und dann auch noch zu feige sein, die letzten Stunden in Muttis Leben an ihrer Seite zu verbringen. Nein, ich arbeite nicht im Gesundheitswesen und nicht beim MDK aber solche Wichtigtuer sind mir zuwider.

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