Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Dr. Norden – Unveröffentlichte RomaneDr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Ro
Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Dr. Norden – Unveröffentlichte RomaneDr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.»Bist du nicht April? April Thaler?« Emma zuckte zusammen und überlegte blitzschnell, wie sie wohl aussehen mochte. Der sintflutartige Regenguss hatte sie erwischt, als sie mit zwei schweren Tüten beladen vom Einkaufen auf dem Nachhauseweg war. Das Haar klebte ihr in Strähnen am Kopf. In der Scheibe eines Schaufensters konnte sie sehen, wie ihr Streifen von Wimperntusche wie schwarze Tränen über die Wangen liefen. Trotzdem hatte die Frau sie erkannt, die eben vor ihr aus dem Taxi gestiegen und im Begriff war, eine Bar zu betreten. Emma wagte sie vor Scham kaum anzusehen. Es war aber auch nur ein kurzer Blick nötig, um festzustellen, dass Alexandra Müßiggang die Karriere gemacht hatte, die man ihr damals auf dem Gymnasium schon prophezeit hatte. »So nennt mich schon lange keiner mehr«, beantwortete Emma schließlich leise die Frage. Alexandra stand vor ihr und sah Emma nur mit einem unbestimmten Ausdruck in den eindrucksvoll geschminkten Augen an. Sie trug ein schickes, enges Kostüm und sah aus wie eine überaus erfolgreiche Geschäftsfrau. »Wie war doch gleich dein richtiger Name? Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern.« »Emma. Damals Emma Thaler. Ich heiße aber schon seit einer halben Ewigkeit Kaulfuß«, erklärte Emma so verhalten, dass Alexandra sie kaum hören konnte. Dabei starrte sie an ihren triefend nassen Kleidern hinab.