Aasplatz

Eine Unschuldsvermutung

Manfred Wieninger

2. Weltkrieg / Nationalsozialismus Landesgeschichte

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Beschreibung zu „Aasplatz“

Kapfenberg, Steiermark, 1957: Im Zuge eines Sorgerechtsstreits zeigt Anna Koinegg den Vater ihres Kindes, einen ehemaligen Waffen-SS-Mann, als Judenmörder an. Der deutsche Soldat soll Anfang 1945 in Jennersdorf an der Erschießung von 29 ungarisch-jüdischen Zwangsarbeitern beteiligt gewesen sein. Doch die politischen Zeichen stehen auf Verdrängung und die Anzeige landet im Giftschrank, bis sich 1966 die deutsche Behörde einschaltet und der Akt beim Kriminalbeamten und ehemaligen Spanien-Kämpfer Hans Landauer auftaucht. Gemeinsam fahren die Mannheimer Juristen und der unliebsame Wiener Inspektor nach Jennersdorf, um die Mauer des Schweigens zu brechen und die Spuren eines Massakers zu finden, an das sich keiner mehr erinnern will…

Verlag:

Residenz Verlag

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 181

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook


1 Kommentar zu „Aasplatz“

Darius – 20.05.2024
Das Buch hat mich sehr bewegt. Hannah Arendt schrieb damals beim Eichmann-Prozess von der Banalität des Bösen. Auch in diesem Buch wird deutlich, wie dünn unter der Oberfläche der Zivilisation das Böse liegt.

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