Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

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Buchbeschreibung zu „Digitale Demenz“

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Über Manfred Spitzer

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter die Bestseller "Lernen" und "Vorsicht Bildschirm!" und "Digitale Demenz". 2004 – 2013 moderierte er die wöchentliche Sendereihe "Geist & Gehirn" auf Bayern Alpha. Manfred Spitzer ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. Kaum jemand kann wissenschaftliche Erkenntnisse derart pointiert und anschaulich präsentieren.


Verlag:

Droemer eBook

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 268


10 Kommentare zu „Digitale Demenz“

– 18.03.2017

Wo lebt der Autor und was will er mit dieser Hetzjagd beweisen? Meiner Ansicht bewirkt die digitalen Medien genau das Gegenteil: Wissen ist überall und durch jeden abrufbar. Ob wir dies nutzen, hängst letztlich nur von uns ab. Dies war früher so und gilt auch heute noch.

– 31.01.2017

Puh. Das Buch war anstrengend zu lesen. Der Autor polemisiert, wo er nur kann. Selbst, wenn es darum geht nach vorne zu schauen, haut er noch einen Hieb nach dem anderen aus.

Dass ich dem Buch 2 Sterne gebe, liegt daran, dass ich das Thema interessant finde, dass es fundiert recherchiert wurde und viele interessante Studien zusammen gefasst wurden. Ich denke, es ist sinnvoll, sich mit der Wirkung von Medien aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Das Buch zu lesen, kann ich jedoch nicht empfehlen. Ich würde mir einfach die Literaturliste / Primärstudien aus dem Anhang schnappen. Die mögen zwar durch die wissenschaftliche Aufbereitung anstrengend sein. Allerdings ist mir das lieber als einseitige Polemik zu lesen.

– 08.11.2016

Ein sehr gutes Buch für uns alle..Ich selbst bin mit dem Handy ständig im Netz unterwegs, die Kinder ebenfalls. Man fühlt sich ertappt, denn es ist einem ja schon klar, daß man zu viel und zu oft auf den Bildschirm schaut. Was es mit unserem Gehirn macht, ist sehr entscheidend, weshalb es gerade bei Kindern so schädlich ist. Ob ich mich bessere? Schlecht zu sagen, aber das Buch macht es mir bewußt.....

– 12.12.2013

Ich bin selber von den psychischen und physischen Folgen von Internetsucht betroffen. Für mich sind die Ansichten von Herrn Spitzer sehr gut nachvollziehbar. Seine Empfehlung ist es digitale Medien wohl dosiert zu nutzen und durch den Kontakt mit Menschen ein gesunder Mensch zu werden. Ich bin selber sehr intensiver Mediennutzer und merke, dass Freundschaften und kulturelle Erlebnisse viel wertvoller sind als das nutzen von Suchmaschinen, sozialen Netzwerken und Computerspielen. Das echte Leben (nicht das künstliche) ist das wertvollste was wir zum Aufbau und Erhalt unserer Fähigkeiten beitragen können. Zum Schluss des Buches listet Herr Spitzer wertvolle Tips auf, was man machen kann um gesund zu bleiben. Ich fand das Buch sehr lesenswert und danke Herrn Spitzer! Nehmen Sie das im Buch gesagte ruhig ernst, bevor sie krank werden und unter Problemen leiden die irreperabel sind.

– 10.12.2013

Voller Widersprüche in den Methoden und Fachgebieten: Ist das nun Philosophie oder Soziologe, Ideologie oder die (ach so präzise) Gehirnforschung?? Auf der anderen Seite: was machen PC und Internet eigentlich mit mir?und vollends mit unseren Kindern? Mehr Fragen also als Antworten! Aber genau das macht dieses Buch fuer mich so interessant: Es fordert zum Widerspruch heraus und zu eigenen Antworten.

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