Lange glaubten Philosophen und Wissenschafler, die Vernunft ziehe die Grenze zwischen uns und den Tieren. Die Menschheit musste nach dem Zqweiten Weltkrieg mehr als 100 bewaffnete Konflikte ertragen.
Lange glaubten Philosophen und Wissenschafler, die Vernunft ziehe die Grenze zwischen uns und den Tieren. Die Menschheit musste nach dem Zqweiten Weltkrieg mehr als 100 bewaffnete Konflikte ertragen. In diesen Kriegen wurden mehr als 20 Millionen Menschen, davon rund 90 % unschuldige Zivilisten getötet. Es ging dabei nie um die Durchsetzung demokratischer Werte, immer nur um wirtschaftliche und strategische Interessen. Andere sehen im Bewusstsein des Menschen den entscheidenden Unterschied. Das Gehirn aber ist nicht in der Lage, die zu vielen sensorischen Informationen auf einmal zu verarbeiten. Stattdessen setzt es verschiedene Mechanismen ein, um die empfangenen Informtionen zu filtern und einen kleinen Teil davon für die weitere Verarbeitung durch das Bewusstsein auszuwählen. Darum findet ein Großteil der Verarbeitung, geschätzt 95 %, im Unterbewusstsein statt, also unterhalb der Ebene unseres Bewusstseins. Der Politik- und Medienwissenschaftler Klaus-Dieter Müller stellt die von Menschen angeschobenen Entwicklungen den erstaunlichen Verhaltensweisen der Affen gegenüber und kommt zu dem Schluss, der Mensch ist das grausamste Tier. Was aber müssen wir tun, um dem Verfall der Menschen entgegenzuwirken?