Den Friedensnobelpreis für einen Komödiendichter der Antike? Und das, obwohl der Nobelpreis heutzutage posthum nicht mehr verliehen werden darf? Und ausgerechnet für einen Komödiendichter?Aristoph
Den Friedensnobelpreis für einen Komödiendichter der Antike? Und das, obwohl der Nobelpreis heutzutage posthum nicht mehr verliehen werden darf? Und ausgerechnet für einen Komödiendichter?Aristophanes ist schon seit über 2400 Jahren tot. Und trotzdem sollte ihm der Friedensnobelpreis verliehen werden? Aber mit welcher Begründung?Nun, seine Komödien sind durchdrungen – unter vielem anderen – von beißender Kritik am Militarismus und sind ein einziges Plädoyer für den Frieden. Eines seiner Stücke trägt den Frieden sogar im Namen: Der Friede, griechisch Eirene (Irene).In diesem Bericht werden die interessantesten, die humorvollsten, die phantasievollsten, kurz, die berühmtesten (und berüchtigsten, weil obszönsten) Stücke von Aristophanes, dem „ungezogenen Liebling der Grazien“ (Goethe), näher beleuchtet.Mit einer Abbildung.