Schachmatt

Michail Gorbatschow und die letzten Jahre der Sowjetunion

Johannes Grotzky

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Buchbeschreibung zu „Schachmatt“

Michail Gorbatschow hat unter den Begriffen von Glasnost und Perestrojka versucht, die Sowjetunion zu reformieren. Meinungsvielfalt in den Medien, die Aufarbeitung der Geschichte der kommunistischen Willkürherrschaft, die Rehabilitierung verfemter Schriftsteller, die Freilassung politischer Gefangener und eine radikale Abrüstungspolitik machten weltweit Schlagzeilen. Der Begriff Glasnost ging dafür in zahlreiche andere Sprachen ein.
Doch der wirtschaftliche Umbau, die Perestrojka, scheiterte am Widerstand aus der kommunistischen Partei. Viele Funktionäre wollten sich nicht einem gleichberechtigten Wettbewerb mit anderen politischen Kräften stellen. Staatsbetriebe scheuten die Herausforderung durch eine freie Marktwirtschaft. Nationale Unruhen in einzelnen Sowjetrepubliken führten zu blutigen Konflikten. Ein Putsch gegen Gorbatschow brach zwar schnell in sich zusammen. Aber damit war auch seine Politik gescheitert, eine reformierte Sowjetunion in eine neue, pluralistische Demokratie zu überführen. Das Riesenreich zerbrach und löste sich in fünfzehn Nachfolgestaaten auf, deren Beziehungen untereinander bis heute von zahlreichen Auseinandersetzungen begleitet sind.

Über Johannes Grotzky

Johannes Grotzky, Dr. phil, langjähriger Korrespondent für die Sowjetunion sowie Ost- und Südosteuropa in Moskau, Wien und München, lehrt als Honorarprofessor für Osteuropawissenschaften, Kultur und Medien an der Universität Bamberg.


Verlag:

Books on Demand

Veröffentlicht:

2019

Druckseiten:

ca. 220


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