JiunKen Alf Bartholdy
JiunKen Alf Bartholdy, Jahrgang 1958, blickt auf fast 40 Jahre intensive Zen-Praxis in der Rinzai-Tradition zurück. Als Leiter eines Zen-Dojos in Leipzig gibt er seine Erfahrungen in Zazen und der Koan-Arbeit an Schüler weiter. Sein Weg war dabei alles andere als eine geradlinige Suche nach Erleuchtung - er war geprägt von der radikalen Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich.
Der Weg des Zen führte ihn durch tiefe Täler: Wut, Zweifel, Tränen und persönliche Abgründe waren stete Begleiter auf dem Kissen. In dieser jahrzehntelangen Praxis erfuhr er, dass Zen nicht bedeutet, ein perfektes Ideal zu erreichen, sondern die mühevolle Kunst zu erlernen, sich selbst bedingungslos anzunehmen. Heute, mit 68 Jahren, betrachtet er seine eigene Biografie mit einer befreienden Prise Humor und Akzeptanz: "Wenn es mich nicht gäbe, müsste man mich erfinden." Es ist dieses Ja zu den eigenen Ecken und Kanten, das seine Lehre und seine Texte so authentisch und greifbar macht.
Schon vor seinem Weg im Zen prägte ihn das Kyudo, das japanische Bogenschießen. Hier machte er die erste prägende Erfahrung mit der paradoxen Natur des Handelns: völlig präsent zu sein, ohne einzugreifen. Die Erkenntnis, dass sich der Schuss von selbst löst, wenn man aufhört, ihn erzwingen zu wollen, wurde zum Fundament seines spirituellen Verständnisses.
Diese Achtsamkeit setzt sich in seiner Leidenschaft für die Shakuhachi fort. Seit vielen Jahren widmet er sich dem Spiel der japanischen Bambusflöte in der Itchoken-Tradition. Für ihn ist das Flötenspiel kein bloßes Musizieren, sondern ein weiterer "Do-Weg" - ein Weg des Loslassens, auf dem jeder Atemzug und jeder Ton zum Spiegel des Augenblicks wird.
JiunKen Alf Bartholdy versteht es, die tiefe Weisheit der östlichen Traditionen in eine Sprache zu übersetzen, die den modernen Menschen in seiner Lebensrealität erreicht. Von ihm erschien kürzlich bereits das Werk "Die Praxis des Herzsutra", ein Arbeitsbuch zu einem der zentralen Texte des Mahayana-Buddhismus. Mit seinem neuen Buch über Hakuins Zazen Wasan setzt er diesen Weg fort: ehrlich, ungeschönt und zutiefst menschlich.
Der Weg des Zen führte ihn durch tiefe Täler: Wut, Zweifel, Tränen und persönliche Abgründe waren stete Begleiter auf dem Kissen. In dieser jahrzehntelangen Praxis erfuhr er, dass Zen nicht bedeutet, ein perfektes Ideal zu erreichen, sondern die mühevolle Kunst zu erlernen, sich selbst bedingungslos anzunehmen. Heute, mit 68 Jahren, betrachtet er seine eigene Biografie mit einer befreienden Prise Humor und Akzeptanz: "Wenn es mich nicht gäbe, müsste man mich erfinden." Es ist dieses Ja zu den eigenen Ecken und Kanten, das seine Lehre und seine Texte so authentisch und greifbar macht.
Schon vor seinem Weg im Zen prägte ihn das Kyudo, das japanische Bogenschießen. Hier machte er die erste prägende Erfahrung mit der paradoxen Natur des Handelns: völlig präsent zu sein, ohne einzugreifen. Die Erkenntnis, dass sich der Schuss von selbst löst, wenn man aufhört, ihn erzwingen zu wollen, wurde zum Fundament seines spirituellen Verständnisses.
Diese Achtsamkeit setzt sich in seiner Leidenschaft für die Shakuhachi fort. Seit vielen Jahren widmet er sich dem Spiel der japanischen Bambusflöte in der Itchoken-Tradition. Für ihn ist das Flötenspiel kein bloßes Musizieren, sondern ein weiterer "Do-Weg" - ein Weg des Loslassens, auf dem jeder Atemzug und jeder Ton zum Spiegel des Augenblicks wird.
JiunKen Alf Bartholdy versteht es, die tiefe Weisheit der östlichen Traditionen in eine Sprache zu übersetzen, die den modernen Menschen in seiner Lebensrealität erreicht. Von ihm erschien kürzlich bereits das Werk "Die Praxis des Herzsutra", ein Arbeitsbuch zu einem der zentralen Texte des Mahayana-Buddhismus. Mit seinem neuen Buch über Hakuins Zazen Wasan setzt er diesen Weg fort: ehrlich, ungeschönt und zutiefst menschlich.
1 Buch von JiunKen Alf Bartholdy
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