Die Entführung des Großfürsten

Roman

 

Serie

Historische Kriminalromane Ab 19. Jahrhundert

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Buchbeschreibung zu „Die Entführung des Großfürsten“

Akunin ermittelt im Auftrag des Zaren.



Moskau Herbst 1894: Die Krönung des letzten russischen Zaren Nikolai II. steht unmittelbar bevor. Aus diesem Anlaß kommt die hochherrschaftliche Verwandtschaft der Romanows nach Moskau. Doch bei einem ersten Spaziergang im Park werden die Zarenfamilie und ihre Gäste überfallen und der vierjährige Großfürst Mika wird entführt. Fandorin, der diesmal unmittelbar im Auftrag des Herrscherhauses ermittelt, stellt sein ganzes Können unter Beweis.

Eine handlungsreiche und spannende Geschichte in höchsten adligen Kreisen Rußlands am Ende des 19. Jahrhunderts, als der Machtverfalls der Romanows bereits deutlich sichtbar wird, erzählt von ihrem Haushofmeister



Gefeiert als "James Bond und Sherlock Holmes mit russischer Seele" (ARD- Kulturreport), trat Erast Fandorin auch seinen Siegeszug in Deutschland an. Der Gentleman-Detektiv brachte seinem Schöpfer Boris Akunin phänomenalen Erfolg und riesige Auflagen.



"Boris Akunin ist der Meister der russischen Kriminalautoren. Ich habe jegen seiner Romane verschlungen." Wladimir Kaminer



"Akunins Bücher bieten Unterhaltung ohne Reue: Liebe und Eifersucht, Mord und Totschlag, Doppelspiele und Weltverschwörungen." FAZ

Über Boris Akunin

Boris Akunin ist das Pseudonym des Moskauer Philologen, Kritikers, Essayisten und Übersetzers aus dem Japanischen Grigori Tschchartischwili (geb. 1956). 1998 veröffentlichte er seine ersten Kriminalromane, die ihn in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen Autoren in Russland machten. Heute genießt er in seiner Heimat geradezu legendäre Popularität. 2001 wurde er dort zum Schriftsteller des Jahres gekürt, seine Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt.

Bei Aufbau erschienen bisher Fandorin (2001), Türkisches Gambit (2001), Mord auf der Leviathan (2002), Der Tod des Achilles (2002), Russisches Poker (2003), Die Schönheit der toten Mädchen (2003), Der Tote im Salonwagen (2004), Die Entführung des Großfürsten (2004), Der Magier von Moskau (2005), Die Liebhaber des Todes (2005), Die Diamantene Kutsche (2006), Das Geheimnis der Jadekette (2008), Das Halsband des Leoparden (2009) und Die Moskauer Diva (2011).

“Ich spiele leidenschaftlich gern. Früher habe ich Karten gespielt, dann strategische Computerspiele. Schließlich stellte sich heraus, dass Krimis schreiben noch viel spannender ist als Computerspiele. Meine ersten drei Krimis habe ich zur Entspannung geschrieben ... “ Akunin in einem Interview mit der Zeitschrift Ogonjok


Verlag:

Aufbau Digital

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 303


 

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1 Kommentar zu „Die Entführung des Großfürsten“

– 29.05.2018

Wieder ein großartiger, spannender und überzeugend ausgearbeiteter Akunin. Diesmal aus ganz anderer Perspektive erzählt, doch das macht das Ganze nur besser.

Der Hofmarschall Afanassi ist diesmal der Beobachter, und er lässt weiß Gott kaum ein gutes Haar an Fandorin.

Der wiederum ist vom Schicksal gebeutelt, von seinen persönlichen Verlusten und Schuldgefühlen gezeichnet, und gerade darin brillant und scharfsinnig wie eh und je.

Massa kommt diesmal nur eine sehr kleine Rolle zu, stattdessen etabliert sich Afanassi mehr und mehr zum Sidekick wider Willen.

Die Auflösung zum Ende hin überrascht zwar nicht wirklich, trotzdem ist auch der Showdown gut gemacht.

Ein toller Fandorin-Krimi, für den es sich auf jeden Fall lohnt, die alten Fälle gelesen zu haben - die sind ebenfalls gut, wenn auch teils noch sehr anders. Erstens. Man versteht die Tiefen und das Handeln von Fandorin hier viel besser. Zweitens. Und es ist einfach eine sehr gute Reihe. Drittens.

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