Stalingrad - Moskau - Berlin
Die komplette Trilogie - Historische Romane über die Soldaten und die Realität des Krieges an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg
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Beschreibung zu „Stalingrad - Moskau - Berlin“
Die Romantrilogie Stalingrad, Moskau und Berlin von Theodor Plievier gehört zu den bedeutendsten literarischen Darstellungen des Zweiten Weltkriegs in der deutschen Literatur. Die drei Romane bilden z
Die Romantrilogie Stalingrad, Moskau und Berlin von Theodor Plievier gehört zu den bedeutendsten literarischen Darstellungen des Zweiten Weltkriegs in der deutschen Literatur. Die drei Romane bilden zusammen eine umfassende Darstellung des Krieges an der Ostfront und seines Endes in Deutschland. Plievier verbindet historische Ereignisse mit den persönlichen Schicksalen vieler Figuren und zeigt dadurch die menschlichen Folgen eines totalen Krieges. Der erste Roman der Trilogie, Stalingrad, schildert die Ereignisse der Schlacht von Stalingrad. In den Ruinen der zerstörten Stadt kämpfen deutsche Soldaten unter extremen Bedingungen gegen Kälte, Hunger und ständige Angriffe. Offiziere versuchen, militärische Befehle umzusetzen, obwohl sie zunehmend an deren Sinn zweifeln, während einfache Soldaten um ihr Überleben kämpfen. Militärärzte bemühen sich, die große Zahl Verwundeter zu versorgen, und Gespräche zwischen Kameraden zeigen die wachsende Verzweiflung der Soldaten. Der Roman macht deutlich, wie sich der Krieg für die Beteiligten als grausame Realität entfaltet und wie der Glaube an einen militärischen Sieg immer mehr erschüttert wird. Der zweite Teil, Moskau, erweitert die Perspektive und beschreibt den Krieg zwischen der deutschen Wehrmacht und der sowjetischen Armee an der Ostfront. Während deutsche Soldaten versuchen, ihre militärischen Ziele zu erreichen, verteidigen sowjetische Soldaten und Zivilisten ihre Hauptstadt mit großer Entschlossenheit. Plievier zeigt nicht nur die Kämpfe an der Front, sondern auch das Leben der Menschen, die von den Ereignissen unmittelbar betroffen sind. Durch die verschiedenen Figuren – Offiziere, Soldaten und Zivilisten – entsteht ein vielschichtiges Bild des Krieges, das sowohl militärische Entscheidungen als auch persönliche Erfahrungen sichtbar macht. Im letzten Teil der Trilogie, Berlin, schildert Plievier die letzten Monate des Krieges und den Zusammenbruch des nationalsozialistischen Staates während der Schlacht um Berlin. In der zerstörten Hauptstadt begegnet der Leser Soldaten, Parteifunktionären und einfachen Bürgern, die versuchen, inmitten von Bombardierungen, Versorgungsengpässen und politischem Chaos zu überleben. Gespräche zwischen Offizieren, Diskussionen unter politischen Funktionären und Begegnungen zwischen Zivilisten zeigen die zunehmende Unsicherheit und das wachsende Gefühl des Zusammenbruchs. Die besondere Bedeutung der Trilogie liegt in ihrer historischen Grundlage. Plievier recherchierte intensiv und nutzte zahlreiche Berichte von Zeitzeugen. Für Stalingrad durfte er monatelang deutsche Kriegsgefangene in Lagern bei Moskau befragen und erhielt Zugang zu sowjetischen Akten. Diese Quellen ermöglichten ihm eine ungewöhnlich genaue und realistische Darstellung der Ereignisse. Das zentrale Thema der Trilogie ist die Sinnlosigkeit und zerstörerische Kraft des Krieges. Plievier verzichtet bewusst auf heroische Darstellungen und zeigt stattdessen den Krieg als menschliche Tragödie. Durch die Verbindung von dokumentarischer Genauigkeit, historischen Ereignissen und individuellen Schicksalen gilt die Trilogie bis heute als ein klassisches Werk der Antikriegsliteratur und als eine der wichtigsten literarischen Auseinandersetzungen mit dem Zweiten Weltkrieg.
Verlag:
e-artnow
Veröffentlicht:
2026
Druckseiten:
ca. 1520
Sprache:
Deutsch
Medientyp:
eBook
Barrierefreiheitsinformationen
Produkt vom BFSG ausgenommen: Hersteller ist Kleinstunternehmen
Barrierefreiheit
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