Stumme Medien

Vom Verschwinden der Computer in Bildung und Gesellschaft

Roberto Simanowski

Medien

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Buchbeschreibung zu „Stumme Medien“

Der digitale Wandel der Gesellschaft wird von konzeptlosen Politikern und gewinnorientierten Unternehmern diskussionslos durchgewunken und vorangetrieben. Die gelegentliche Kritik an Fake News, Filterblasen und dem Verlust der Privatsphäre trifft nur die Symptome einer viel grundsätzlicheren Gefahr für das Fortbestehen unserer Demokratie. Auch die Schulen und Universitäten entziehen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, wenn sie nur vermitteln, wie man die neuen Medien sicher nutzen und effektiv in der Forschung einsetzen kann, statt auch die kulturstiftende Funktion des Computers zu betrachten. Roberto Simanowski plädiert in seiner Streitschrift für eine neue Medienbildung, die kritisch operiert statt affirmativ. Nicht allein die Anwendungskompetenz muss im Zentrum der Bildung stehen, sondern die Frage, wie die neuen Medien unser Leben und unsere Weltwahrnehmung ändern.

Über Roberto Simanowski

Roberto Simanowski, Jahrgang 1963, hat Literatur- und Geschichtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert und zur Massenkultur um 1800 promoviert. Seine Forschungsgebiete sind seitdem Postmodernismus, Multikulturalismus, Ästhetik und digitale Medien. Simanowski ist Extraordinarius für Medienwissenschaft an der Universität Basel und Professor für Digital Humanities an der City University Hong Kong. Er ist Gründer und Herausgeber des Journals für Kunst und Kultur digitaler Medien dichtung-digital.


Verlag:

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Veröffentlicht:

2018

Druckseiten:

ca. 223


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