Mittlerweile lebe ich schon recht lange mit der Diagnose Depression und Borderline. Schon sehr oft bin ich dabei durch das "..Tal der Tränen" gegangen, weshalb ich sicherlich behaupten kann,
Mittlerweile lebe ich schon recht lange mit der Diagnose Depression und Borderline. Schon sehr oft bin ich dabei durch das "..Tal der Tränen" gegangen, weshalb ich sicherlich behaupten kann, ganz genau zu wissen, was es heißt, wenn man sich mit allem - was einen selbst betrifft und ausmacht überfordert sieht. im Laufe der Zeit, war ich daher immer wieder genötigt, mich sowohl mit mir selbst, als auch mit meiner eigenen psychischen Herausforderung zu konfrontieren und zu beschäftigen. Denn das Lernen damit umzugehen, ist der einzige Weg, langfristig ein glückliches wie auch erfülltes Leben führen zu können. Und welche Erkenntnisse ich dabei so im Laufe dieser vielen Jahre von Therapie, Gesprächen mit Betroffenen wie auch das Lesen von Fachliteratur zu dem Thema machen konnte, soll dieses Buch innerhalb von 19 Kapitel hier erzählen. Dabei nehme ich im Laufe der Kapitel sowohl mich selbst, die Depression als auch jedes einzelnes Gefühl und ihre kausale Verbindung mit der Psyche selbst auseinander und erkläre es stets so, dass man sowohl die Funktionsweise der Gefühle selbst, als auch Ihr Gesamtspiel zusammen in einer neuen Art und Weise betrachten kann. Denn auch selbst wenn man die eigene Person als nicht aktiv betroffen sieht, hat dieses Buch sicherlich die Möglichkeiten auch solchen Menschen ggfs. einen etwas größeren Einblick in die eigene Welt der Depression oder der eigenen Psyche zu ermöglichen. Denn nur der eigene Blickwinkel macht den Unterschied zwischen "Möglich" und "Unmöglich". Dabei beginnt beides im eigenen Kopf. Möglich ist all das, was wir gewillt sind, möglich zu machen. Die Grenze setzen wir dabei stets allein. Denn "Geht nicht, gibts nicht" und "Scheitern ist keine Option" waren dabei stets die Anker, die ein "Aufgeben" nie möglich gemacht haben.