Der unsichtbare Elefant

Chronik eines Falls


Max A. Edelmann

1 Bewertung
2.0

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Beschreibung zu „Der unsichtbare Elefant“

Verlag:

tredition

Veröffentlicht:

2024

Druckseiten:

ca. 214

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

Keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

1 Kommentar zu „Der unsichtbare Elefant“

Das Buch beginnt mit einem Paukenschlag: dem Sturz des Rechtsanwalts Thomas in die Tiefe des Kanzleigebäudes. Seine Kollegin Maria wurde Augenzeugin, ohne dass sie den Sturz verhindern konnte. Thomas ist in Selbstmordabsicht hochgeklettert, hat sich dann wohl entschieden, den Freitod nicht zu vollenden, ist aber abgerutscht und in den Tod gestürzt. Nicht nur Maria, sondern auch Viktor, Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams, und Simon, mit der Ermittlung der Todesumstände beauftragter Mitarbeiter der Kanzlei bemühen sich darum, Thomas' Motivlage zu erforschen. Führen erste Erkenntnisse in das gnadenlose und intrigante Arbeitsumfeld in der Kanzlei, rückt nach und nach der bis in die Nazi-Zeit zurückreichende familiäre Hintergrund in ihren Fokus. Die Geschichte kommt unspektakulär, ja langatmig daher. Viele Nebenaspekte werden breitgetreten, ohne dass der Bezug zum Todesunfall erkennbar wird. Der Autor verzettelt sich hier. Auch gelingt es ihm nicht, den Fall einem schlüssigen Ende zuzuführen. Ich habe zwar bis zum Ende durchgehalten, kann aber keine Leseempfehlung abgeben. Zur Erklärung des Titels wie auch der Quintessenz des Buchs dient dieses Zitat: „Dieser unsichtbare Elefant aus unterdrückter Scham, verdrängtem Schmerz und unerträglicher Selbstgerechtigkeit mitten im Wohnzimmer. Dieses Ungetüm, das sich von der Unfähigkeit zu trauern ernährte. Das allgegenwärtig und doch nie zu greifen war.“

Lesen. Hören. Bücher erleben.

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