„American Werewolf: Philosophie und Psychologie einer Verwandlung“ widmet sich John Landis’ Film „An American Werewolf in London“ aus einer analytischen Perspektive, die filmwissenschaftliche, p
„American Werewolf: Philosophie und Psychologie einer Verwandlung“ widmet sich John Landis’ Film „An American Werewolf in London“ aus einer analytischen Perspektive, die filmwissenschaftliche, psychologische und philosophische Ansätze miteinander verbindet. Im Zentrum steht nicht der Mythos des Werwolfs als folkloristisches Wesen, sondern seine Funktion als Spiegel innerer Konflikte, gesellschaftlicher Spannungen und existenzieller Verunsicherung. Das Buch untersucht die erzählerische Struktur, die Bildsprache sowie zentrale Motive des Films und setzt sie in Beziehung zu klassischen Theorien der Psychoanalyse, Kultur- und Filmphilosophie. Themen wie Identitätsverlust, Körperwahrnehmung, Schuld, Trauma und Entfremdung werden dabei ebenso berücksichtigt wie die besondere Rolle des Humors, der im Film nicht entlastend wirkt, sondern das Unbehagen verstärkt. Statt sich auf Produktionsgeschichten oder triviale Hintergrundinformationen zu beschränken, verfolgt die Analyse die Frage, weshalb der Film auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung eine nachhaltige Wirkung entfaltet. Die Untersuchung zeigt, wie Horror und Komik bewusst verschränkt werden, um emotionale Sicherheit zu unterlaufen und den Zuschauer mit ambivalenten Erfahrungen zurückzulassen. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich vertieft mit Film als Ausdruck psychischer und kultureller Prozesse auseinandersetzen möchten. Es versteht sich als Beitrag zur ernsthaften Filmanalyse und lädt dazu ein, „An American Werewolf in London“ jenseits gängiger Genregrenzen neu zu betrachten.