Ein neuer Self-Publisher. Aus Deutschland. Mit einem Debüt in Science-Fiction — wahrscheinlich dem undankbarsten Genre, das man sich aussuchen kann. Wer jetzt denkt: der hat nicht alle Tassen im Schra
Ein neuer Self-Publisher. Aus Deutschland. Mit einem Debüt in Science-Fiction — wahrscheinlich dem undankbarsten Genre, das man sich aussuchen kann. Wer jetzt denkt: der hat nicht alle Tassen im Schrank — der liegt vielleicht gar nicht so falsch. Und können Deutsche überhaupt Science-Fiction? Die Frage darf man stellen. Kael Tovrin beantwortet sie einfach: er schreibt. Aufgewachsen mit Blade Runner, Enemy Mine, Terminator, Explorers, Flight of the Navigator, Arrival — nicht als Zuschauer, der Popcorn isst, sondern als jemand, dem diese Welten wirklich etwas bedeutet haben. Der verstanden hat, was Science-Fiction kann, wenn sie es ernst nimmt. Echte Fragen stellen. Unbequeme Fragen. Die Art, die man nicht loswird. Jahrzehnte hat er diese Welt in sich getragen. Nebenbei Vollzeitjob, vollzeit Vater, das echte Leben halt — komplett und ohne Pause. Irgendwann nimmt eine Geschichte einfach zu viel Platz im Kopf ein. Sie will raus. Sie besteht darauf. Dann bleibt nur noch eins: sie rauslassen. Mit 50 hat er angefangen zu schreiben. Nicht halbherzig. Weltenbau, Zeitlinien, Figuren, eine eigene innere Logik — alles saß, bevor die erste Szene geschrieben wurde. Das merkt man. Dieser Band ist kein Roman. Es ist eine Vorstellung — des Autors, seiner Gedanken, seiner Arbeitsweise. Und dann sechs Szenen aus der Serie. Atmosphäre, Spannung, Witz, Wut, Liebe, Verlust. Ohne Anlauf. Einfach rein. Wer danach nicht mehr wissen will, hat vielleicht das Falsche erwartet. Alle anderen wissen, wo sie als nächstes suchen müssen. Kostet 49 Cent. Einen Kaffee bekommst du dafür nicht. Aber vielleicht die besten 49 Cent, die du diesen Monat ausgibst.