Wie lebt man mit einem schrecklichen Missbrauch, der einem als Kind widerfahren ist? Kann man damit überhaupt leben? Kann man damit überleben? Wie geht man mit dem Menschen um, der einem das angetan h
Wie lebt man mit einem schrecklichen Missbrauch, der einem als Kind widerfahren ist? Kann man damit überhaupt leben? Kann man damit überleben? Wie geht man mit dem Menschen um, der einem das angetan hat? Und vor allem: Wie, wenn es auch noch der eigene Vater war?Der Autor erzählt von seinem langen Weg über 60 Jahre, damit umzugehen. Er berichtet schonungslos und absolut offen vom Missbrauch selbst, von der Zeit des absoluten Vergessens, vom Zeitpunkt der schmerzhaften Rückkehr der Erinnerungen und von der Zeit, mit diesen zu leben. Bis hin zu dem Moment, an dem er sich endlich einem geliebten Menschen gegenüber öffnen musste und konnte.Diese Novelle soll der Schlusspunkt dieses langen Weges sein– seines ganz persönlichen Weges.„Ich stand dort mitten auf den Gleisen und wartete auf den Zug. Ich wusste nicht so richtig warum. Ich hatte nur so ein Gefühl, dass dann irgendwie der Schmerz aufhören würde. Und die Hoffnung, dass Du dann auch diese Schmerzen spüren würdest. Und dass Du um mich weinen würdest.“