Auf hohem Fels thront das Schloss ĂŒber dem tiefen, dunklen FĂŒrstengrund, in dem die wilden Phole hausen, Halbgötter aus uralten Zeiten. Sie lauern den MĂ€gden auf, die im Schloss arbeiten, jagen ihnen
Auf hohem Fels thront das Schloss ĂŒber dem tiefen, dunklen FĂŒrstengrund, in dem die wilden Phole hausen, Halbgötter aus uralten Zeiten. Sie lauern den MĂ€gden auf, die im Schloss arbeiten, jagen ihnen Schrecken ein und stehlen ihnen aus Ăbermut ihre mĂŒhsam verdienten Groschen. In Wirklichkeit sind sie aber auf einen anderen Schatz aus. Nur wenn es einem der wilden Burschen gelingt, seinen Samen einem jungfrĂ€ulichen Menschenweib anzuvertrauen, können sie ĂŒberleben. Die Magd Mechthild, unschuldig und fromm, verfĂ€llt dem Werben von Balder, einem dieser Phole, der sie mal als JĂ€ger, als GĂ€rtner oder als Wandersmann umwirbt. Als aber das Kind geboren wird, erleben alle eine groĂe Ăberraschung.