Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtig
Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.»Ich habe eine Neuigkeit für dich«, sagte Ada und goss aus einer geschliffenen Glaskaraffe frisch gepressten Orangensaft ein. Uwe sah ihr aufmerksam zu. »Ach, wirklich?« Er hob sein Glas, hielt es sich dicht vor die Augen und setzte es mit bekümmertem Kopfschütteln wieder ab. »Keine Spur von Gin oder Rum oder sonst was Belebendem in diesem Getränk?«, erkundigte er sich stirnrunzelnd. »Nein«, erwiderte Ada freundlich und bestimmt, »nachmittags um vier gibt es in diesem Hause nichts Alkoholisches.« »In diesen heiligen Hallen«, verbesserte Uwe und warf einen beziehungsvollen Blick in die Runde. Sie saßen auf einer der drei Terrassen, die zum Schmuck der Villa Geldern ganz wesentlich beitrugen. Zwischen Bogenfenstern und Bogengängen rankte dunkles Grün mit traubenförmigen lila Blüten, auf drei Ebenen verteilten sich stille Nischen mit Marmorbänken, Innenhöfe mit Rosensträuchern und die riesige, geflieste Fläche mit weißen Korbmöbeln und Lorbeerbäumchen in hölzernen Kübeln, begrenzt von einer steinernen Brüstung, über die hinweg man ins Rheintal hinunter sehen konnte. An klaren Tagen zeichneten sich im fernen Westen die Höhenzüge der Ardennen ab. »Okay, Mollie«, sagte Uwe und trank sein Glas mit einem Zug aus, »gib mir noch etwas von diesem Gesundheitsdrink, und lass mich die Neuigkeit wissen. Ich hab nicht viel Zeit.« Sie blies sich eine hellblonde Locke aus der Stirn. »Nenn mich nicht Mollie«, murmelte sie leicht verstimmt.