Du hoffst, und ich gehe

Erzählungen

Fritz Leverenz

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Buchbeschreibung zu „Du hoffst, und ich gehe“

Fritz Leverenz erzählt von Schicksalen während und nach der deutschen Teilung. Und von dem Einfluss, den Politik auf den Alltag der Menschen hat.

Manfred wirkte erschöpft. Seine Jochbeine traten hervor, die Nase schien spitzer als sonst und seine bräunliche Haut gelb. Die Anspannungen von dreieinhalb Jahren Wartezeit lagen hinter ihm und seiner Familie. Die ersten Wochen damals mit dem gewollt auffällig geparkten dunkelblauen Lada vor dem Haus, in dem zwei, manchmal drei junge Männer vom Staatssicherheitsdienst vier, fünf Stunden ihrer Zeit absaßen; die häufigen Vorladungen in den Rat des Stadtbezirks, Abteilung Inneres, die hinhaltenden, nichtssagenden Gespräche dort, die stereotypen Fragen eines Mitarbeiters vom Zettel gelesen; die Befragungen auch seines achtjährigen Sohnes (immerhin in ihrer Gegenwart), was er von den Ausreiseplänen seiner Eltern halte" Ob er nicht lieber in der "Sicherheit unseres sozialistischen Staates" bleiben wolle?

Über Fritz Leverenz

Fritz Leverenz wurde 1941 in Berlin geboren, wuchs auf in Birkenwerder, erlernte nach der Grundschule in der Eisengießerei Birkenwerder Former. 1959 bis 1963 war er Koch und Küchenleiter bei der NVA, 1963 bis 1968 legte er das Fachabitur an der ABF Potsdam ab, studierte anschließend (Sport und Geschichte) an der Pädagogischen Hochschule Potsdam. 1968 bis 1982 arbeitete er als Lehrer in Köpenick. 1982 gab er den Lehrerberuf wegen ideologischer Gängelei auf, begann zu schreiben und arbeitete


Verlag:

HeRaS Verlag

Veröffentlicht:

2014

Druckseiten:

ca. 106


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