Humanismus als reale Utopie. Der Glaube an den Menschen

On Being Human

Psychologie

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Buchbeschreibung zu „Humanismus als reale Utopie. Der Glaube an den Menschen“

Erich Fromm hat einen Großteil seiner Verwandten in den Vernichtungslagern der Nazis verloren. Als Psychologe analysiert er mit aller Klarsicht die entfremdenden und destruktiven Auswirkungen des am Markt orientierten Menschen. Wie kann er da noch an den Menschen glauben? Die Beiträge dieses Bandes geben eine Antwort auf diese Frage. Sie sprechen auch von den realen Möglichkeiten, die zum Glücken des Menschen führen können. Für Fromm gibt es so lange eine „reale“ Utopie, solange der Mensch wenigstens ansatzweise noch einen Zugang zu seinen wachstumsfördernden Eigenkräften hat.

In diesem Wissen um eine humanistische Alternative fühlt sich Fromm mit Meister Eckhart und Karl Marx verbunden, die beide von „Haben oder Sein“ sprachen. Im letzten großen Beitrag dieses Bandes mit nachgelassenen Schriften wird ein Kapitel über Meister Eckhart und Karl Marx veröffentlicht, das Fromm im Zusammenhang mit seinem Buch ‚Haben oder Sein‘ verfasst hat, ohne es darin zu veröffentlichen.

Aus dem Inhalt
• Der moderne Mensch und seine Zukunft
• Die psychischen Folgen des Industrialismus
• Meine Kritik an der Industriegesellschaft
• Die Überlebenschancen der westlichen Gesellschaft
• Auf der Suche nach der humanistischen Alternative
• Ein neuer Humanismus als Voraussetzung für die eine Welt
• Die Idee einer Weltkonferenz
• Wahlkampfrede für Eugene McCarthy beim „Versöhnungsbund“
• Aufruf zum gemeinsamen Kampf gegen den Götzendienst
• Credo eines Humanisten
• Bemerkungen zu den Beziehungen zwischen Juden und Deutschen
• Meister Eckhart und Karl Marx: Die reale Utopie der Orientierung am Sein

Über Erich Fromm

Erich Fromm, Psychoanalytiker, Sozialpsychologe und Autor zahlreicher aufsehenerregender Werke, wurde 1900 in Frankfurt am Main geboren. Der promovierte Soziologe und praktizierende Psychoanalytiker widmete sich zeitlebens der Frage, was Menschen ähnlich denken, fühlen und handeln lässt. Er verband soziologisches und psychologisches Denken. Anfang der Dreißiger Jahre war er mit seinen Theorien zum autoritären Charakter der wichtigste Ideengeber der sogenannten „Frankfurter Schule“ um Max Horkheimer.

1934 emigrierte Fromm in die USA. Dort hatte er verschiedene Professuren inne und wurde 1941 mit seinem Buch „Die Furcht vor der Freiheit“ weltbekannt. Von 1950 bis 1973 lebte und lehrte er in Mexiko, von wo aus er nicht nur das Buch „Die Kunst des Liebens“ schrieb, sondern auch das Buch „Wege aus einer kranken Gesellschaft“. Immer stärker nahm der humanistische Denker Fromm auf die Politik der Vereinigten Staaten Einfluss und engagierte sich in der Friedensbewegung.

Die letzten sieben Jahre seines Lebens verbrachte er in Locarno in der Schweiz. Dort entstand das Buch „Haben oder Sein“. In ihm resümierte Fromm seine Erkenntnisse über die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. Am 18. März 1980 ist Fromm in Locarno gestorben.


Verlag:

Edition Erich Fromm

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 170


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