Schluss mit der Lobhudelei auf das idyllische, harmonische CamperdaseinDie Hochglanzbilder in Campingratgebern zeigen Sonnenuntergänge, perfekt ausgerichtete Vorzelte und glückliche Menschen m
Schluss mit der Lobhudelei auf das idyllische, harmonische CamperdaseinDie Hochglanzbilder in Campingratgebern zeigen Sonnenuntergänge, perfekt ausgerichtete Vorzelte und glückliche Menschen mit Emaille-Tassen in der Hand. Alles wirkt ruhig, entspannt und irgendwie nach heiler Welt.Nach unzähligen Ratgebern wird es Zeit für die Wahrheit.Die Realität riecht nach nassen Badelatschen, Sand in jeder Ritze und Diskussionen mit Mitcampern, die ganz genau wissen, wie dein Urlaub zu laufen hat. Hier wird über Heckenhöhen gestritten, über Platzordnungen philosophiert und über E-Roller geflucht, die mit drei Personen gleichzeitig über den Weg schießen.Denn eines wird jedem klar, der länger als zwei Tage auf einem Campingplatz verbringt:Man fragt sich unweigerlich, warum man sich das eigentlich antut - nur um am Ende festzustellen, dass man es im nächsten Jahr wieder genauso macht.Camping ist keine Urlaubsform.Camping ist ein Zustand zwischen Freiheit, Improvisation und kontrolliertem Wahnsinn.Eduard Müller war auf Campingplätzen und in einschlägigen Internetforen unterwegs, um die Realität des Campinglebens aus erster Hand kennenzulernen. Herausgekommen ist eine Sammlung von Geschichten über Waschhäuser, Parzellen, Nachbarn, Familien, Platzordnungen und all die kleinen Situationen, die jeden Campingurlaub gleichzeitig anstrengend und unvergesslich machen.Beschrieben werden wahre Begebenheiten.Zumindest größtenteils.Die Realität hat ohnehin schon genug Satire geliefert - es musste nur gelegentlich ein wenig nachgeholfen werden.