Deja ist Mitte dreißig und leidet an einer sozialen Phobie - unter anderem. Weil sie noch immer mit den seelischen und körperlichen Folgen eines Ereignisses in ihrer frühen Jugend kämpft, meidet sie z
Deja ist Mitte dreißig und leidet an einer sozialen Phobie - unter anderem. Weil sie noch immer mit den seelischen und körperlichen Folgen eines Ereignisses in ihrer frühen Jugend kämpft, meidet sie zwischenmenschliche Kontakte seitdem weitestgehend. Bis auf den Austausch in einer Online-Selbsthilfegruppe, deren Mitglieder alle unter verschiedenen psychischen Problemen leiden. Bei einer mehrtägigen Wanderung durch ein Waldgebiet wollen einige Mitglieder einander nun persönlich kennenzulernen, und gleichzeitig die eigene Komfortzone verlassen. Dies erscheint für Deja wie eine Chance - doch letztendlich entpuppt es sich als Albtraum. Nicht nur der Wald selbst sorgt für düstere Stimmung, sondern auch so einige Gruppenmitglieder. Wie etwa der schweigsame Rio, der aus irgendeinem Grund ein Buschmesser dabei hat. Oder die impulsive Ophelia, die ein gesteigertes Interesse an Deja zu haben scheint - was diese komplett überfordert. Nachdem zwei Mitglieder der Gruppe in zwei aufeinanderfolgenden Nächten spurlos aus ihrem Zelt verschwinden, eskalieren die Dinge. Bald schon wird klar, dass jeder der Teilnehmer ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Die Ereignisse lassen Deja auch in den folgenden Monaten nicht los, und plötzlich sieht sie sich mit ihren ganz persönlichen Ängsten und Traumata konfrontiert. Ein gescheiterter Suizidversuch bringt sie schließlich in die Psychiatrie. Dort erwartet sie das Grauen - aber auch die erste romantisch-zärtliche Begegnung in ihrem Leben.