MR. DOGMA – IMMER ONLINE ist ein Protokoll der Gegenwart im Dauerbetrieb.Kein Roman, kein Essay, kein Tagebuch im herkömmlichen Sinn – sondern eine fortlaufende Befundaufnahme eines Bewusstseins,
MR. DOGMA – IMMER ONLINE ist ein Protokoll der Gegenwart im Dauerbetrieb.Kein Roman, kein Essay, kein Tagebuch im herkömmlichen Sinn – sondern eine fortlaufende Befundaufnahme eines Bewusstseins, das sich selbst beim Funktionieren beobachtet.In fragmentierten Einträgen, Statusmeldungen und Nachträgen beschreibt Christian Dörge eine Welt, in der Denken zur Routine, Zustimmung zur Krankheit und Sprache zur letzten Reibungsfläche gegen den permanenten Zugriff geworden ist. Online und Offline sind keine Gegensätze mehr, sondern überlagerte Zustände eines Körpers, der nicht mehr abzuschalten vermag.Der Text verweigert Entwicklung, Katharsis und Erlösung. Er erklärt nichts, tröstet nicht, ordnet nicht. Stattdessen dokumentiert er eine Gegenwart, in der alles bereits kommentiert ist, noch bevor man selbst zu sprechen beginnt.Mr. Dogma – Immer online ist kein Buch, das nur gelesen werden will. Es ist ein Text, der nach Phasen, Intervallen und Fristen verlangt. Dabei gleicht es einem stets offenen Zustand. Es beschreibt keine Krise, sondern den Zustand danach: Dauer, Routine, Zustimmung. MR. DOGMA - IMMER ONLINE markiert innerhalb von Dörges Werk einen methodischen Nullpunkt: als radikale Verknappung früherer ästhetischer und thematischer Linien, als Text ohne konkrete Bühne, ohne Mythos, ohne wirksamen Schutzraum.Christian Dörges Text ist nicht nur ein Kommentar zur Zeit – er ist ihr sprachliches Nebenprodukt.Ohne Entwicklung. Ohne Erlösung. Ohne formalen Schluss.»Christian Dörge ist Dichter mit Leib und Seele. In allem, was er schreibt, steckt dieses liebevolle Element, in der Sprache vollkommen aufgehen zu können. (...) Dörge ist immer nüchterner Betrachter – im stilistischen Sinne. Die Vertonung der Gedichte ist dramatisierend, orchestral und geradezu genial.« – KRACHKULTUR Literatur-Magazin»Christian Dörges Prosa... ist sehr verinnerlicht, spiegelt Innen und Außen auf eine Art, wie ich sie von keinem anderen Autor kenne. Kann man einem Schriftsteller ein größeres Kompliment machen, als dass er einzigartig ist?« – IMPRESSUM Literatur-Magazin