Eine Vielzahl an subjektiven AusprÀgungsformen sprachlicher, sozialer, ökonomischer und biografischer Erlebnisse und Erfahrungen beeinflusst den Einzelnen und dessen IdentitÀt. Was bedeutet aber eine
Eine Vielzahl an subjektiven AusprĂ€gungsformen sprachlicher, sozialer, ökonomischer und biografischer Erlebnisse und Erfahrungen beeinflusst den Einzelnen und dessen IdentitĂ€t. Was bedeutet aber eine solche Erkenntnis fĂŒr den Deutschunterricht, der sich lange Zeit als hegemonialer Muttersprachenunterricht verstanden hat und dem in der heutigen bildungspolitischen Debatte erneut eine exponierte Position in Bezug auf das zielsprachliche Lernen zugewiesen wird? Um diese Frage zu beantworten, werden in diesem Buch bewusst unterschiedliche Herangehensweisen und Perspektiven gewĂ€hlt, um die Bedeutung und Funktion von Sprachen fĂŒr die IdentitĂ€tsbildung darzustellen. Auch der Blick ĂŒber den eigenen Tellerrand darf folglich nicht ausbleiben, weshalb neben deutschdidaktischen Fragestellungen Ăberlegungen zu Deutsch als Zweit- und Fremdsprache sowie AnsĂ€tze aus der anglistischen Fremdsprachendidaktik vorgestellt werden.
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