Für Russland ist Europa der Feind

Warum meine Heimat mit dem Westen gebrochen hat | "Pflichtlektüre!" Markus Lanz


Andrey Gurkov

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Beschreibung zu „Für Russland ist Europa der Feind“

Über Andrey Gurkov

Andrey Gurkov wurde 1959 in Moskau geboren und wuchs in Ostberlin und später in Bonn auf, wo sein Vater als Korrespondent einer sowjetischen Tageszeitung tätig war. Er studierte Journalistik in Moskau und Leipzig. 1987 ging er zur Wochenzeitung Moskowskije Nowosti, die damals eine Vorreiterin der Glasnost-Politik war, und wurde Chefredakteur ihrer deutschen Ausgabe, die von 1988 bis 1993 in Zusammenarbeit mit mehreren deutschen Verlagen in Köln unter dem Titel Moskau News herausgegeben wurde. Von 1993 bis Anfang 2025 arbeitete er in der Russischen Redaktion der Deutschen Welle in Bonn. Als Russland-Experte ist er gern gesehener Gast bei verschiedenen deutschen TV- und Rundfunksendern. Andrey Gurkov lebt in Köln.

Verlag:

Kiepenheuer & Witsch eBook

Veröffentlicht:

2025

Druckseiten:

ca. 204

Sprache:

Deutsch

Medientyp:

eBook

Barrierefreiheitsinformationen

entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1

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Barrierefreiheitsrisiko

Keine bekannten Gefahren oder Warnhinweise

5 Kommentare zu „Für Russland ist Europa der Feind“

Murat B.Aydin – 25.10.2025
Absolute Pflichtlektüre

Pflichtlektüre für jeden halbwegs politisch Interessierten.

Hoffentlich werden unsere führenden Politikern mit dem Inhalt vertraut gemacht, damit sie endlich die richtigen Schlüsse ziehen und entsprechende Taten folgen lassen.

Für jeden der verstehen will was im aktuellen Russland vor sich geht, und wie es dazu gekommen ist, empfehle ich dieses Buch. Ein Einblick in die Abgründe der russischen Seele. Ein erschreckendes und Augen öffnendes Buch.

Die Beschreibung der Manifestation des Systems Puttins wird relativ ähnlich für ein System Trump oder eine Herrschaft der AFD ausfallen, wenn diese über 25 Jahre andauern. Die Großmachtphantasien sind uns alle in die Wiege gelegt und wohl von der Evolution über hunderttausende von Jahren ständig konzentriert worden. Es geht meiner Meinung nach darum, wie wir das kultivieren. Ein Fehler des Ansatzes von Herrn Gurkov ist, den Wendepunkt am 24.02.22 zu setzen. Meiner Meinung nach ist der Wendepunkt 2008. Auf der Sicherheitskonferenz in München 08.-10.2.2008 hat Putin die Osterweiterung und die Ignoranz gegenüber russischen Bedürfnissen beklagt. Auf dem Natogipfel 02.-04.04.2008, also keine 2 Monate später, hat die NATO der Ukraine und Georgien einen Natobeitritt in Aussicht gestellt. Ist das nur Ignoranz und Dummheit oder eine Kriegserklärung an Russland? Ich denke Russlandversteher wie Frau Krone-Schmalz kennen viel zu viele Beispiele wo durch Dummheit und Ignoranz die Kultivierung der Großmachtsanprüche Russlands ins Nsgative gefördert wurde. Man hat sich von europäischer Seite aus zu sehr über billige Rohstoffe gefreut und zuwenig in die Vermittlerrolle zwischen Ost und West investiert. Dass Deutschland auf dem Natogipfel zumindest eine Terminplan für die Aufnahme verhindert hat, ist in Anbetracht der Folgen ein sehr schwacher Trost. Als Russland bereits an der ukrainischen Grenze aufmarschiert war, hat Scholz so peinlich auf die Forderung einer Neutralität der Ukraine reagiert, dass Putins Ansage, was er auf dieses BlaBla geben soll, mehr als verständlich war. Eine Aufarbeitung der Ignoranz und Dummheit im Umgang mit Großmachtsansprüchen fremder und bekannter Mächte könnte vielleicht helfen diese in einer Form zu kultivieren, dass alle damit leben können. Gurkov ist zu sehr damit beschäftigt die Psyche seiner Landsleute darzustellen und übersieht meiner Meinung nach Grundlegendes.

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