Die Darstellung des Gnaeus Pompeius Magnus in Caesars "bellum civile"

Propaganda oder Geschichtsschreibung?

Torsten Büchele

Vor- und Frühgeschichte

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Buchbeschreibung zu „Die Darstellung des Gnaeus Pompeius Magnus in Caesars "bellum civile"“

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar „Der Römische Bürgerkrieg in der Darstellung Caesars“, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch seine großen Verdienste um das römische Reich wie den Siegen gegen die Piraten im Mittelmeer, gegen die Parther, gegen Mithridates oder gegen Spartacus errang sich Gnaeus Pompeius Magnus (106-48 v. Chr.) den Ruf eines meisterhaften, ja des fähigsten Heerführers seiner Zeit. Doch im letzten seiner zahlreichen Kriege, als Befehlshaber einiger Legionen des Senats im Bürgerkrieg gegen Caesar, erwies sich der größte aller römischen Feldherren in Caesars Darstellung „Commentarii Belli Civilis“ eher als Schatten seiner selbst, bestenfalls noch als Auslaufmodell. Betrachtet man diese geradezu ins Gegenteil des vorherrschenden Bildes verkehrte Darstellung des Pompeius und bedenkt man, dass Caesar als Sieger dieses Konflikts das Geschichtsbild entscheidend prägte, so muss Caesars Darstellung des Pompeius mit Vorsicht genossen werden. Durchaus betrieben Caesar und Pompeius gleichermaßen auch einen Propagandakrieg, und die drei Bücher über den Bürgerkrieg sind unter anderem die Ausführungen der caesarischen Propaganda. Doch handelt es sich beim bellum civile tatsächlich um eine reine Propagandaschrift? Nicht zu leugnen ist jedenfalls die besondere Aufmerksamkeit, die Pompeius im bellum civile zuteil wird: Keiner der beschriebenen Akteure wird derart facettenreich charakterisiert wie Pompeius, der von Caesar neben seiner eigenen überdies zur Hauptfigur stilisiert wird, zum Oberfeldherrn des Senats erklärt. Doch existierte eine solche Position überhaupt? Diese Frage und die nach dem Wesen der Kommentarien werden durch die vorliegende Arbeit leiten. Die Berücksichtigung dieser übergeordneten Fragen wird dabei helfen, Caesars Charakterisierung des Pompeius sowie dessen Stilisierung zum Alleinschuldigen am Kriegsausbruch zu begreifen und auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aufbauend auf die Kriegsschuldfrage und die Darlegung der Leitmotive in der Darstellung des Pompeius werden Caesars Bewertungen der militärischen und diplomatischen Aktionen des Pompeius dargestellt. Diese werden zusammen mit der Durchdringung der von Caesar genutzten propagandistischen und historisch-deformierenden Methoden helfen, ein umfassendes Bild des Pompeius in Caesars Kommentarien zu erlangen: Inwieweit wird Caesar der Person des Pompeius gerecht? Wird Pompeius von Caesar propagandistisch oder historisch akkurat präsentiert?


Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2012

Druckseiten:

ca. 35


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