Identitätskonstruktion in und durch Musikszenen am Beispiel der "Metalszene"

Tobias Blase

Bildungswesen

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Buchbeschreibung zu „Identitätskonstruktion in und durch Musikszenen am Beispiel der "Metalszene"“

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Medien,Jugend,Identität, Sprache: Deutsch, Abstract: In einer Gesellschaft, in der nichts mehr einen fest gesicherten Bestand zu haben scheint, in der alles immer schneller, flexibler und wechselhafter wird und Mobilisierung, Globalisierung und Pluralisierung zu den wichtigsten Themengebieten und Termini der Soziologie gehören, liegt es nahe, nach der Bedeutung von festen Strukturen und stabilisierenden Prozessen der Identitätsentwicklung zu fragen. „Identität“ als Begriff beschreibt, im aller einfachsten Sinne nämlich, etwas Beständiges. Einen Zustand des Sich-gleich-Seins und -Bleibens. Er steht damit unserer vielfältigen, sich dauerhaft wandelnden, modernen Gesellschaft gegenüber, in ständigem Konflikt.

Ist es in einer solchen Gesellschaft noch immer notwendig traditionelle, gesellschaftlich vorbestimmte oder vorbereitete Rollen anzunehmen und durch das Durchlaufen und Bewältigen vorherbestimmter Entwicklungsaufgaben sich selbst als ein kontinuierliches, einheitliches Wesen innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft wahrzunehmen, so wie es der Vorreiter und Verbreiter des Identitätsbegriffs im psychologischen und erziehungswissenschaftlichen Kontext, Erik H. Erikson, erdachte. Oder müssen wir uns eher, wie es Heiner Keupp beschreibt, ständig neu entdecken und statt eines inneren Kerns, Identität über Teilidentitäten als sog. ‚patchwork Identität‘ immer wieder neu konstruieren und überarbeiten?

Eine Antwort auf diese Frage und eine allgemeine Definition von ‚Identität‘ versuche ich im ersten Schritt dieser Hausarbeit zu geben. Dies soll als Grundgerüst dienen, um im zweiten Schritt dann eine neue Möglichkeit für Identitätsarbeit zu untersuchen, welche zwar schon in kleinerem Maße seit dem 20 Jahrhunderts existiert, aber seit dem 21. Jahrhundert und vor allem in den letzten Jahren einen wahrhaften Boom erfahren hat - den Musikszenen.

Verlag:

GRIN Verlag

Veröffentlicht:

2015

Druckseiten:

ca. 42


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